- Teil 1: Content Audit
- Teil 2: Zielgruppenanalyse im Online Marketing
- Teil 3: Themenanalyse & Website Konzeption
- Teil 4: Contentplanung und Erstellung
- Teil 5: Content Seeding
- Teil 6: Content Promotion via Paid Media
- Teil 7: Content Analysen mit Google Analytics
Inhaltsverzeichnis
Was bedeutet Content Seeding?
Der Begriff Content Seeding stammt aus dem englischsprachigen Raum und wird häufig verbildlicht mit dem Sähen und Streuen aus dem landwirtschaftlichen Bereich. Beim Content Seeding geht es um die Verbreitung des optimierten Contents an die relevante Zielgruppe, um möglichst effektiv die eigenen Inhalte zu vermarkten.Vorbereitung und Optimierung einer Seeding-Kampagne
Als Grundlage für die Verbreitung des eigenen Contents dient einerseits die in Teil 2 beschriebene Zielgruppenanalyse und andererseits die in Teil 3 beschriebene Content-Planung und –Erstellung. Wie die Zielgruppe im Einzelnen angesprochen wird, hängt mit spezifischen Content-Formaten, aber auch Plattformen und Kanälen zusammen. Eine Auswahl einzelner Content-Formate:- Ratgebertexte
- Interviews
- E-Books
- Grafiken
- interaktive Infografiken
- nützliche Online-Tools
- unterhaltsame Wissens- oder Typentests
- Videos und Screencasts
- Hangouts
- Webinare
- Podcasts
- Microsites mit multimedialen Inhalten
- Präsentationen
- Whitepaper, Leitfäden, Studie
Meinungsträger bzw. Influencer
Hilfreich ist von Anfang an, also schon bei der Content-Erstellung, Meinungsträger sogenannte Influencer miteinzubeziehen. Influencer sind Personen, die Einfluss auf Kaufentscheidungen oder Meinungen anderer haben aufgrund ihres Wissens, ihrer Position, ihrer Autorität oder ihrer Beziehungen. So lassen sich inhaltliche Fragen im Rahmen der Content-Erstellung schnell beantworten, sowie eine Stellungnahme des Influencers zu gezielten Themen miteinbeziehen. Je früher Meinungsträger eingebunden werden, desto eher besteht die Möglichkeit gezielt Aufmerksamkeit zu generieren.Seeding-Cluster: Vier Richtungen für eine erfolgreiche Seeding-Kampagne
Jede Kampagne muss individuell gesteuert werden, wobei es vier Standard-Kanäle gibt, derer man sich bedienen kann: Owned Media, Paid Media, Earned Media und Highjacked Media. In Anlehnung an: Effektives Content-Seeding durch Online-PROwned Media – Seeding
Mit Owned Media sind die Kanäle gemeint, welche dem eigenen Unternehmen zuzuordnen sind und mit deren Hilfe der Bekanntheitsgrad gesteigert werden soll. Zu Owned Media gehört beispielsweise die eigene Website, Blogs, Social-Media-Plattformen (Facebook, Twitter) oder der eigene YouTube Channel. Einige Tipps zur Seeding-Optimierung ausgewählter Kanäle: Unternehmens-Website: Einer der wichtigsten Marketing-Kanäle ist die eigene Website. Um den eigenen Content zu pushen, sollten die folgenden Tipps beherzigt werden:- Call-To-Action auf der Startseite platzieren
- Download-Link für wichtige Inhalte auf Produktseiten
- Social-Sharing Buttons auch auf der Website platzieren und individuell mit den passenden bzw. Kampagnen-Hashtags versehen.
Earned Media - Seeding
Als Earned Media bezeichnet man jede Veröffentlichung, die von einem Dritten erstellt wurde, aber für die nicht bezahlt wurde. Beispielsweise postet ein User öffentlich auf Facebook über die Pizzeria um die Ecke „Beste Pizza in Köln“. Mit den folgenden Methoden, lässt sich Earned Media für das eigne Unternehmen anschieben: Wettbewerbsanalyse Die Wettbewerbsanalyse bietet eine gute Möglichkeit weiterer Influencer zu identifizieren, diese gezielt anzugehen und auf den eignen Content zu verweisen. Das Backlink-Profil der Wettbewerber verrät viel darüber, wo sich Konkurrenten positionieren (z.B. Blogs, Foren usw.). Forced Virality Bei der Methode Forced Virality geht es darum, dem Nutzer Content über einen Download anzubieten, indem Inhalte per Facebook oder Twitter geteilt werden. Beispielsweise bietet Andreas Graap den Download einer Studie zum Thema CTR an, wenn der entsprechende Artikel auf Facebook oder Twitter geteilt wird: Weitere Methoden des Earned-Media Seedings wie z.B. Online-PR im Linkaufbau, Brand-Mentions usw. können im Blog-Artikel mit dem Titel „6 Maßnahmen für eine erfolgreiche Linkaufbau-Strategie in 2014“ nachgelesen werden.Highjacked Media - Seeding
Beim Highjacked Media-Seeding geht es um das Kommentieren von Inhalten, welche als themenspezifisch oder ähnlich in Bezug auf die eigenen Inhalte zu bewerten sind. Im Kommentar wird auf den eigenen Content verwiesen. Im folgenden Beispiel haben wir auf dem lunapark-Blog einen Recap zum SEO-Day 2014 veröffentlicht. Im Kommentarbereich weisen einige Leser auf ihre eigenen Recaps hin.Paid Media - Seeding
Paid Media bezieht sich auf bezahlte Unternehmenswerbung. Dies umfasst bezahlte soziale Medien (z.B. Facebook-Anzeigen), bezahlte Influencer, Pay-per-Click (PPC), Retargeting, verbundene Unternehmen und native-Werbung. Auf den Einsatz von bezahlten Medien im Rahmen von Seeding Maßnahmen wird in Content Promotion via Paid Media näher eingegangen.Fazit
Die einzelnen Content-Seeding Methoden sollten individuell je nach Kampagne geplant und eingesetzt werden. Um die eigenen Inhalte so gut wie möglich zu verbreiten, sollte mindestens so viel Zeit und Aufwand in das Seeding gesteckt werden, wie in die Content Erstellung. Content Strategie- Teil 1: Content Audit
- Teil 2: Zielgruppenanalyse im Online Marketing
- Teil 3: Themenanalyse & Website Konzeption
- Teil 4: Contentplanung und Erstellung
- Teil 5: Content Seeding
- Teil 6: Content Promotion via Paid Media
- Teil 7: Content Analysen mit Google Analytics












