Kollege & Bürohund Lexy

Hallo, ich bin Lexy und seit 2 Monaten Lieblingsmitarbeiter bei lunapark.

Ich bin ein Shar-Pei-Mix, 3 Jahre alt und habe bisher nur in einem Zwinger gelebt. Meine 24/7 Kollegin Fabia hat mich im April über den Tierschutz Animals United aus dem ungarischen Tierheim Gyula adoptiert. Da ich von Anfang an als Bürohund geplant war, wurde ich nach meinen herausragenden Charaktereigenschaften ausgewählt –  freundlich, verschmust und zurückhaltend. So bin ich auch, außerdem verschlafen, nicht abgeneigt gegenüber Leckerlies von Kollegen und natürlich auch ein bisschen Shar-Pei-typisch stur.

lunapark Gruppenbild mit Bürohund Lexy

lunapark Gruppenbild mit Bürohund Lexy

Damit alles so gut klappen konnte und keiner einen Hundstag hat, gab es bevor ich hier anfangen konnte ein paar Regeln.

Hier sind die wichtigsten Dinge, die man als offizieller Bürohund zu beachten hat:

1. Das „Go“

An oberster Stelle steht natürlich die Zustimmung der Chefs. Diese sollte immer individuell eingeholt werden, denn selbst, wenn es bereits einen vierbeinigen Kollegen gibt, ist das keine allgemeine Erlaubnis, sonst arbeitet man bald in zooähnlichen Zuständen. (Was mich natürlich nicht stören würde, aber die Zweibeiner müssen sich ja angeblich konzentrieren.)

Außerdem sollten die Kollegen vorher informiert werden und auch gefragt werden, ob Allergien oder, ich kann es zwar nicht glauben, sogar Ängste vorhanden sind. Sollte dies der Fall sein, bedeutet das nicht immer gleich ein „Aus“. Bspw. kann der Kontakt durch verschiedene Abteilungen oder Etagen eingrenzt werden.

2. Passen wir ins Büro

Für einen stressfreien Arbeitsalltag mit uns, sollten wir aus dem Welpen- und Junghundalter bereits raus sein, um allen den Stress zu ersparen.

Bürohund Lexy

Bürohund Lexy

Als Bürohund sollten wir laut Tierarztcheck gesund sein, eine gewisse Grunderziehung haben und kein territoriales Verhalten an den Tag legen. Dazu gehört, dass wir immer freundlich sind, auch zu Fremden und uns auf Kommando herrufen lassen und bei Bedarf ablegen. (Langweilig, aber lässt sich nichts machen, hab schon gefragt.)

Für alle Unfälle, wie bspw. ein Malheur auf dem Teppich oder eine zerkaute Tür (wie gesagt, kann langweilig werden), muss eine Hundehaftlichtversicherung für uns abgeschlossen werden.

3. Passt das Büro zu uns

Die Büroräumlichkeiten sollten uns einen festen Bereich bereitstellen. Ein Platz für unser Körbchen und die heißgeliebte, immer leere Futterstation. Bitte nicht im Durchgang, wir brauchen auch mal unsere Ruhe.

Hundegerechtes Büro

Hundegerechtes Büro

Außerdem sollten ein paar Verhaltensregeln vereinbart werden. Bspw. darf ich Leckerlies von den Kollegen annehmen und wenn ja, welche und wieviel. (Ist mir eigentlich egal, aber Frauchen will das so.) Oder wen darf ich nerven, wenn Frauchen in einem Meeting ist.

Und wie sieht es mit Auslauf und Beschäftigung aus?

Das interessiert uns natürlich am meisten: Vor Arbeitsbeginn will ich bereits einen Spaziergang hinter mir haben, so dass ich entspannt im Büro ankommen kann. Die Mittagspause sollte dann spätestens wieder für eine größere Bewegungseinheit genutzt werden, sowie auch nach Feierabend. Wie umfangreich das Bewegungsprogramm ausfällt, hängt natürlich von eurer individuellen Fitness ab.

Lexy am Rhein

Lexy am Rhein

Hier in Köln-Deutz/Poll kann man bspw. toll über die Poller Wiesen am Rhein entlangspazieren, was wir auch immer schön 1 Stunde machen. Und ich gehe nicht nur am, sondern auch im Rhein. Auch bei schlechtem Wetter!

Nachmittags möchte ich dann ein bisschen spielen, aber meistens hat keiner stundenlang Zeit, also mache ich das selber mit Bällchen, meinem Kuschelhasen oder meiner Geweihmineralstange, mmmmh.  Bloß keine Langeweile aufkommen lassen, denn dann fange ich an zu nerven.

Fazit:

Wenn man vorher klare Absprachen trifft und ein paar Grundregeln einhält, sind alle happy. Und arbeiten ist gar nicht so anstrengend wie ihr immer behauptet, ihr faulen Zweibeiner.

Love,

Lexy

 

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