SEOkomm 2015 Recap: Filmreife SEO Konferenz in Salzburg

„Ganz großes Kino“ hieß es in diesem Jahr auf der SEOkomm in Salzburg. Schon zum sechsten Mal richtete Oliver Hauser die österreichische SEO Konferenz am 20.11.2015 aus und lockte damit über 800 deutschsprachige SEOs in die charmante Stadt an der Salzach. Am Vortag fand bereits die OMX statt, eine Online Marketing Konferenz, die etwas breiter aufgestellt ist und sich an alle Online Marketer richtet.

Auf der SEOkomm wurden nun gezielt Suchmaschinenoptimierer angesprochen. In drei Slots – Einsteiger, Strategie und Hardcore – hielten 24 Speaker Vorträge zu SEO Grundlagen, neuen Trends, technischen Details und vielem mehr. Einer von ihnen war unser hauseigener Analytics Spezialist Markus. Mit der Lizenz zum Tracken referierte er über Google Analytics für SEOs. Mehr zu den Einzelheiten erfahrt ihr hier von Mareike und Sascha.

Markus Tandler und das Internet

Den Einstieg in die Konferenz gab Markus Tandler. In seiner Keynote „404 – Keynote not found“ zeigte er mit 423 Slides in 45 Minuten, welche aktuellen Trends es im Moment am Suchmarkt gibt. Angefangen bei Google, dessen wahres Ziel es von Anfang an war, künstliche Intelligenz zu entwickeln, über Smartwatches bis hin zur Entwicklung der Sprachsuche.

Wichtig werden in Zukunft auch andere Suchdienste wie zum Beispiel Amazon. Dank der zunehmenden Zahl an Apps wandern Nutzer zudem von Google ab. Eine nicht zu unterschätzende Bedeutung kommt auch Facebook zu. Gerade auf dem Smartphone entwickelt sich Facebook zu einer Art „walked garden“.

Wichtig im Hinblick auf SEO bleiben nach wie vor die Qualität des Contents und die Ladezeit der Website. Letzteres vor allem auf dem Smartphone. Beides sind wichtige Voraussetzungen um den Nutzer glücklich zu machen und so seine Verweildauer zu erhöhen. Und am Ende ist es gerade das, worauf es bei SEO ankommt.

Big in SEO – Große Websites optimieren

Dominik Wojcik referierte über das Thema „Big in SEO“. Im Vortrag ging es darum zu verstehen, dass eine technisch gut optimierte Webseite über Erfolg und Misserfolg entscheiden kann. Für große Webseiten mit sehr vielen URLs sind eine eindeutige Klassifizierung und eine durchdachte Informationsarchitektur essentiell.

Um es den Suchdiensten zu erleichtern eine Webseite besser zu verstehen, hilft es große Webseiten in Cluster einzuteilen. Man unterscheidet in verschiedene Seitentypen die dann je nach Suchintention optimiert werden können. Teilt man die Suchintention des Users z.B. in Navigational, Transactional, und Informational Suchanfragen auf, hilft dies auch den Suchdiensten die Webseite besser zu verstehen. Werden diese vermischt, kann dies laut Dominik zu Problemen führen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Indexierungsmanagement. Nicht immer ist es sinnvoll alle zur Verfügung stehenden URLs in den Index einer Suchmaschine zu lassen. Dazu zählen z.B. Variantenseiten eines Online Shops. Dominik empfiehlt genau zu prüfen, welche Seiten mit Inhalten angereichert und den Suchdiensten bereitgestellt werden sollten.

Darüber hinaus kann es bei großen Webprojekten sehr hilfreich sein, einen Blick in die Server-Logs eines Tages zu werfen, um zu identifizieren, welche URLs tatsächlich gecrawlt werden. Dabei lässt sich auch kontrollieren, ob die Indexierungslogik richtig funktioniert.

Profi-Tipp: Auch mal einen Traffic-Verlust in Kauf nehmen und alte URLs löschen. Eine regelmäßige Kontrolle hilft dabei den Pagespeed aufrecht zu erhalten und das Crawlbudget optimal zu nutzen.

Content Marketing bei DM Österreich

Manuela Schöpfer stellte in ihrem Vortrag die Content Marketing Strategien von DM in Österreich vor. Welche Geschichte verbirgt sich hinter Lippenstiften und Co.?

Wichtig für DM ist es eine langfristige Beziehung zum Kunden aufzubauen. Offline gelingt dies schon sehr gut über das active beauty Magazin, das von DM herausgegeben wird und sich rund um die Themen Beauty, Wellness und Wohlbefinden dreht. Beim Aufbau des Onlineshops sollte ein ähnliches Konzept entwickelt werden. Es ging nicht nur darum, Produkte zu verkaufen, sondern dem Nutzer sollte ein ganz besonderes Kauferlebnis geboten werden.

DM wollte einen Onlineshop entwickeln, der immer weiter weiß. Daher steht ganz deutlich die Beratung des Kunden im Vordergrund. Dabei besonders wichtig: Auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen. Der Kunde möchte alle Informationen jederzeit sofort zur Verfügung haben. Das heißt die Inhalte sollten im Idealfall auf die entsprechenden Kanäle zugeschnitten und jederzeit, sowohl online als auch offline, abrufbar sein.

Gar nicht so einfach, doch wenn man dies geschafft hat, baut man sich nach und nach eine treue Community auf. Und die Community von DM wächst nicht nur stetig, sondern sie interagiert auch fleißig. Aber wie kommt man dahin? Intern bei DM sind die Abstimmungswege sehr kurz. Es gibt keine lange Wartezeit auf Freigaben. Inhalte können schnell und daher topaktuell veröffentlicht werden. Obwohl es natürlich auch Redaktionspläne gibt, in denen Themen vorausgeplant werden, bietet sich so die Möglichkeit, auf aktuelle Begebenheiten einzugehen wie z.B. das Wetter.

Bei der Erstellung der Inhalte arbeitet DM mit jungen Bloggern und Redakteuren zusammen, die in der ganzen Thematik drin sind und von ihren persönlichen Erfahrungen mit den Produkten berichten. Außerdem werden bei der Themenrecherche auch die Fragen berücksichtigt, die Kunden in den Filialen den Mitarbeitern stellen.

Ein Beispiel für Inhalte, die genau dann dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden, wenn er sie braucht, ist der Newsletter für werdende Mütter. Die Kundin erhält abgepasst auf die Schwangerschaftswoche, in der sie sich befindet, Inhalte, die ihr erklären, welche Entwicklung ihr Kind in diesem Moment durchmacht.

Ein wichtiger Bestandteil der Content Strategie ist es, Inhalte auf den jeweiligen Kanal zuzuschneiden. Schminktipps können über Social Media zum Beispiel als Bilderanleitung verbreitet werden, im Newsletter erscheint dann eine längere ausformulierte Anleitung und es wird noch ein Rabatt-Gutschein für das passende Beauty Produkt mitgesendet etc.

Verbreitet werden die Inhalte abgesehen von den eigenen Kanälen zum Beispiel über Blog Communities. Aber hier, das gibt Manuela zu, gibt es noch Potenzial das Seeding weiterauszubauen.

SEO Controlling

Jens Fauldraht von takevalue widmete sich in seinem Vortrag dem SEO Controlling und ging dabei auf Monitoring, Reporting und Analyse ein.

Beim Monitoring ist es zuallererst wichtig verlässliche Daten zu sammeln und eine vernünftige Basis zu haben. Das heißt, exportiert euch Daten aus der Google Search Console, denn bessere SEO Daten werdet ihr nicht bekommen. Da sie aber nur einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stehen, solltet ihr sie in jedem Fall regelmäßig erheben und archivieren. Dann sorgt dafür, dass eure Website grundoptimiert ist. Sonst könnt ihr euch auch das Monitoring sparen.

Außerdem wichtig: Ihr müsst Fehler selbst beheben können. Stellt ihr fest, dass etwas falsch läuft und ihr habt keine Handlungsmöglichkeit, bringt euch das auch nicht weiter. In der Search Console habt ihr die Möglichkeit Properties auf Verzeichnisebenen anzulegen. So könnt ihr schnell feststellen, in welchen Websitebereichen ein Fehler auftritt. Damit ihr Fehler schnell beheben könnt, solltet ihr euch eine Art Frühwarnsystem aufbauen, bei dem ihr exemplarisch eine Seite für jeden Templatetyp beobachtet und das am besten täglich.

Wenn ihr ein Reporting erstellt, behaltet immer im Hinterkopf, für wen ihr es erstellt. Also verwendet keine SEO Sprache, sondern drückt euch so aus, dass auch jemand fachfremdes euch versteht. Wählt gezielt einige wichtige KPIs aus, anstatt euer Gegenüber mit Informationen zu erschlagen. Achtet dabei darauf, dass ihr Werte auswählt, die tatsächlich innerhalb eures Aufgabenbereichs liegen. Für die Fehler anderer braucht ihr dann nicht geradezustehen. Und fasst die KPIs nicht zu eng, behaltet Handlungsfreiheit. Haltet euch offen, ob ihr euer Ziel durch technische Optimierung oder neue Inhalte erreicht.

Wichtig: Ranking-Reports sind langweilig und nicht zielführend. Der meiste Traffic kommt über Longtailkeywords, die in keinem Keyword-Ranking erfasst werden. Der Shorttail ist hart umkämpft und bringt nicht unbedingt qualitativ guten Traffic. Ebenso vorsichtig solltet ihr sein, wenn ihr euch auf einen Sichtbarkeitsindex beruft. Die Keywordsets, die diesem zugrunde liegen, sind nicht auf eure Seite angepasst. Wenn schon Sichtbarkeit, dann verwendet einen selbst generierten Index.

Viel wichtiger sind aber Daten wie Traffic, Conversions und CTR. Mögliche Bestandteile eines Reportings sollten außerdem eine Auflistung der Maßnahmen sein, die in Angriff genommen wurden, was in Zukunft geplant ist, bis wann dies umgesetzt wird und von wem, sowie technische KPIs.

Crawl Budget voll ausnutzen

Jan Hendrik Merlin Jacob von OnPage.org sprach über das Thema „Crawl Budget“ und gab den Teilnehmern der SEOkomm Best Practices mit auf den Weg. Der CTO von OnPage.org betonte ebenfalls wie Dominik Wojcik, welch große Bedeutung die technische Optimierung einer Webseite hat. Oft nicht mit dem Thema Crawlbudget in Verbindung gebracht ist der Pagespeed. Laut Merlin entscheidet die Ladegeschwindigkeit einer URL maßgeblich darüber, wie viele URLs in einem bestimmten Zeitraum gecrawlt werden können.

Er zeigte dazu ein Beispiel, wo er die theoretisch gecrawlten URLs hochgerechnet hat. Wenn Webseite A pro Sekunde eine URL crawlt und Webseite B drei pro Sekunde, beträgt der Unterschied pro Sekunde mal zwei URLs. Das hört sich nicht viel an. Rechnet man diesen Wert jetzt auf einen Tag hoch, so ergibt sich doch ein gravierender Unterschied.

Ein mächtiger Hebel für bessere Rankings in Suchmaschinen ist die interne Verlinkung. Merlin ging auf zwei typische Fehler ein – 301 Weiterleitungen und 404 Fehlerseiten. Bei Seiten, die über Jahre hinweg wachsen, tauchen diese scheinbar „nicht so gravierenden Fehler“ immer wieder auf. Zum Problem wird dies dann, wenn diese Fehler in einer großen Häufigkeit auftreten – denn dann beeinflussen sie das Crawlbudget der Webseite. Findet der Crawler bspw. eine 404 Fehlerseite, lädt er diese herunter und wendet so „Budget“ dafür auf. Das Gleiche passiert, wenn intern per 301 Weiterleitung verlinkt wird. Hier muss der Crawler zwei URLs aufrufen, um zur Zielseite zu gelangen.

Mit Browser-Caching wird nicht nur die Webseite schneller geladen, sondern auch Crawlbudget eingespart. Wird das Datum der letzten Änderung im http Header als LAST-MODIFIED mit übergeben, können die Crawler der Suchdienste dies beim wiederholten Crawlen einer URL auslesen und vergleichen. Stimmt das Datum mit der letzten Abfrage überein, wird das Herunterladen der URL gar nicht vorgenommen. Somit werden wertvolle KB gespart.

Profi-Tipp: Lastmod-Tag in der Sitemap hinterlegen. Wenn das letzte Änderungsdatum hinterlegt ist, können die Suchdienste auch hier entscheiden, ob ein crawlen der URL notwendig ist.

Keywordskalierung

Bernhard Ollefs zeigte in seinem Vortrag auf, wie man mit den richtigen Keyword-Kombinationen nach der Grundoptimierung noch mehr aus seinem Onlineshop herausholen kann.

Grundoptimierung: Wichtig ist dabei, dass zunächst die umsatzstarken Seiten uniquen und sinnvollen Inhalt haben.

Als nächstes können Filter-Seiten, die stark nachgefragt sind, mit entsprechenden Inhalten ausgestattet werden. Diese sollten dann eine statische und sprechende URL aufweisen. Auf parametrisierte URLs sollte dagegen verzichtet werden. Ebenso solltet ihr euer Keyword-Cluster genau kennen und nur Seiten in den Index lassen, deren Themen auch tatsächlich nachgefragt sind.

Eine weitere Stufe, um noch mehr Suchanfragen abzudecken, ist die Erstellung eines Glossars von Inspirationsseiten. Hier kann auf Keyword-Kombinationen optimiert werden, die in den Filtern nicht auftauchen.

Als letzten Schritt empfiehlt sich die Erstellung eines Magazins Blogs. Hier lassen sich besonders Longtailkeywords unterbringen. Der redaktionelle Aufwand hierfür ist allerdings sehr hoch und die Conversionrate eher gering. Daher sollte dieser Punkt erst in Angriff genommen werden, wenn die verkaufsstarken Seiten bereits optimiert sind. Die Prio sollte klar bei Filter-Seiten und dem Glossar liegen.

Alternative Suchmaschinen

Karl Kratz, vom Moderator liebevoll als Gott Kratz angekündigt, widmete sich in seinem Vortrag der Bedeutung anderer Suchdienste neben Google. Warum sich von einer einzigen Suchmaschine abhängig machen, wenn es doch haufenweise andere Suchdienste gibt, die sogar branchenbezogen sind? Google ist die beste Suchmaschine für alles, aber die schlechteste, wenn es um spezielle Dinge geht. Zudem greifen Sprachsuchdienste wie Siri nicht immer auf die Google-Suche zu. Wenn der Nutzer beispielsweise nach einem Restaurant in seiner Nähe sucht, zieht Siri Yelp oder andere Dienste dafür heran. Ist man hier nicht vertreten, wird man dann auch nicht gefunden.

Mögliche Alternativen sind unter anderem Amazon, Yelp, Booking.com, Jameda, Wikipedia, NetDoktor, Lieferheld, YouTube, Facebook… Indem man diese Suchdienste im Auge behält und seine Inhalte auch hierfür optimiert, erreicht man eine systemübergreifende Findbarkeit. Es geht dabei gar nicht darum, immer mehr Traffic zu generieren, sondern vor allem die richtige Zielgruppe zu erreichen. Ist man im branchenbezogenen Suchdienst gut platziert, ist die Wahrscheinlichkeit besseren Traffic zu erhalten sehr viel größer als über eine allgemeine Suchmaschine wie Google.

seokomm-publikum

SEOkomm Hardcore Track

Frag Google – Der heiße Stuhl

Johannes Müller ist seit 2007 Webmaster Trends Analyst bei Google in Zürich. Nachdem sich Matt Cutts, ehemaliger Chef des Web Spam-Teams bei Google, aus dem Unternehmen zurückgezogen hat, steht John Müller im Focus der Online Marketer. John Müller hat keinen Vortrag gehalten, sondern stand auf der Bühne Rede und Antwort. Vorab wurden schon ein paar Fragen gesammelt, die er sehr ausführlich beantwortete. Hier ein kleiner Auszug der Fragen:

Frage: Gibt es einen mobilen Index?

Antwort: Nein, nicht direkt. Mobile URLs werden gemeinsam mit allen anderen URLs in einen Index gesammelt. Wenn eine mobile Version einer Webseite besser sein sollte als die Desktop-Variante, wird diese entsprechend ausgespielt.

Frage: Was soll ich tun, wenn mein Snippet nicht korrekt ausgespielt wird?

Antwort: Zuerst prüfen, ob die Angaben im Quelltext korrekt ausgespielt werden. Ist dies der Fall, entscheidet Google in einigen Fällen selbst, ob das Snippet so ausgespielt wird. Dabei kann es auch passieren, dass Google ein nicht so optimales Snippet zur Suchanfrage bevorzugt – das ist dann ein Fehler von Google. In diesem Fall kann man eine Nachricht mit der genauen Beschreibung des Fehlers an Google senden. Ein Formular dazu befindet sich in der Search Console.

Frage: Welche Funktionen werden in der Search Console als nächstes kommen?

Antwort: „Jetzt muss ich überlegen, was ich sagen darf“. Diese Frage blieb leider unbeantwortet. Aber es lässt darauf schließen, dass die Search Console neue Funktionen erhalten wird. Frage: Was wird 2016 wichtig? Antwort: Die Antwort enthielt drei Buchstaben. „AMP“. AMP steht für Accelerated Mobile Pages Project und soll dabei helfen Webseiten schneller zu laden, indem der Code der Webseiten auf ein Minimum reduziert wird. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.ampproject.org/

Webanalyse für SEOs

Power Tipps für SEOs in Google Analytics – das war das Thema unseres Experten für Webanalyse Markus Vollmert. Er erklärte, welche Auswertungen dabei helfen, eine Entscheidung auf Datengrundlage zu treffen und somit zielgerichtet eine bessere SEO Performance zu realisieren. Markus ging dabei tiefer in die Themen Contentgruppen, Zielvorhaben, Zeitmessung, Ereignisse und Segmente ein.

Verzeichnisstruktur ist ungleich Contentstruktur. Im klassischen SEO ist es so, dass man sich den Traffic einer URL bzw. eines Verzeichnisbaums anschaut. Mit Contentgruppen in Google Analytics geht man einen Schritt weiter und bündelt die Interessengruppen, unabhängig von der Verzeichnisstruktur bzw. den URLs. Somit erhält man eine Datengrundlage, mit der es möglich ist, eine Aussage über das Interesse der Nutzer an bestimmten Themen zu treffen.

Markus-Vollmert-Google-Anal

Sketchnote zu Markus‘ Vortrag

Eine weitere gute Methode, um den Erfolg einer Webseite zu messen, sind Ereignisse. Bei reinen Contentportalen gibt es kaum die Möglichkeit einen Erfolg zu messen, da es keine Conversionziele wie „der Kauf eines Produkts“ oder „der Download eines PDFs“ gibt. In diesem Fall kann man für die verschiedenen Seitentypen eine Scrolltiefe einrichten. Erreicht der Besucher eine gewisse Tiefe der Webseite beim Scrollvorgang, wird ein Ereignis „gefeuert“. Mit dieser Methode kann nun ausgewertet werden, wie erfolgreich der Content der Webseite vom Leser angenommen wird.

Nach dem Vortrag beantwortete Markus noch fleißig Fragen von Zuhörern. Wer darüber hinaus noch mehr über die Möglichkeiten der Webanalyse von Google Analytics erfahren möchte, kann dies in der aktuellen Ausgabe (Dezember 2015) des Google Analytics-Buchs von Markus Vollmert und Heike Lück nachlesen.

Ab auf den roten Teppich

Am Abend fand dann die obligatorische SEOkomm Aftershow Party statt, die natürlich wie auch der Rest der Veranstaltung unter dem Motto Kino stand. Als Location diente das Kavaliershaus Klessheim. Hier wurde fleißig genetworked. Außerdem wurde das beste Kostüm prämiert. Und für das authentischste Chewbaca-Kostüm gab es zudem noch einen Ehrenpreis. Wer tatsächlich in dem Kostüm steckte, wissen wir bis heute nicht…

Chewbaca

Oliver Hauser und Chewbaca

Kavaliershaus Klessheim

Partylocation

And the Oscar goes to…

…Oliver Hauser! Die SEOkomm wurde 2015 ihrem Motto voll und ganz gerecht. Das Niveau der Vorträge hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich gesteigert. Die einzelnen Vorträge waren in den einzelnen Slots sehr gut aufeinander abgestimmt. Besonders der Hardcore Slot hielt für SEOs, die bereits tief in der Materie drin sind, eine Menge interessanter Themen bereit. Die SEOkomm ist damit auf jeden Fall eine der besten SEO Konferenzen im deutschsprachigen Raum.

Weitere Recaps

www.mindshape.de

www.internetkapitaene.de

www.OnPage.org

www.seomotion.org

www.netprofit.de

www.heiko-hoehn.com

www.sumago.de

www.onlinesolutionsgroup.de

www.michaelgoepfert.de

www.seo-book.de

www.peakace.de

www.seo-bavaria.de

www.sirpauls.com

www.contentcook.at

www.xpose360.de

www.uberlift.de

www.linkresearchtools.de

www.affiliate-auf-weltreise.de

www.blueglass.ch

www.blog.limesoda.com

www.leadersnet.at

www.clickport.de

www.salzburg-cityguide.at

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