Die Google Search Console (GSC) gehört zu den wichtigsten kostenlosen SEO-Tools von Google. Sie zeigt euch, über welche Suchanfragen Nutzer auf eure Website gelangen, wie eure Seiten in den Suchergebnissen performen und ob technische Probleme die Sichtbarkeit beeinträchtigen.
Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten. In diesem Artikel zeigen wir euch den Ablauf Schritt für Schritt und erklären außerdem, welche Property-Art sich heute für die meisten Websites empfiehlt.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Google Search Console einrichten in 6 Schritten
- 2 Was ist die Google Search Console?
- 3 Google Search Console Konto anlegen
- 4 Unterschied zwischen Domain- und URL-Präfix-Property
- 5 Property in Google Search Console anlegen
- 6 Google Search Console Inhaberschaft bestätigen
- 7 Typische Fehler bei der Verifizierung
- 8 Mehrere Properties anlegen
- 9 Fazit
- 10 FAQ zur Google Search Console
Google Search Console einrichten in 6 Schritten
Die Einrichtung der Google Search Console ist in wenigen Minuten erledigt. Meldet euch mit einem Google-Konto an, legt eine Property für eure Website an und bestätigt anschließend die Inhaberschaft. Danach beginnt Google automatisch mit der Erfassung der ersten Daten.
Die folgenden sechs Schritte geben euch einen Überblick über den Einrichtungsprozess:
- Mit Google-Konto anmelden
- „Property hinzufügen“ anklicken
- Domain- oder URL-Präfix-Property auswählen
- Inhaberschaft verifizieren
- Bestätigung abwarten
- Erfolgreiche Bestätigung
Die folgenden sechs Schritte zeigen den grundsätzlichen Ablauf der Einrichtung der Google Search Console auf einen Blick. Im weiteren Verlauf des Artikels findet ihr zusätzliche Informationen und praktische Hinweise zu den einzelnen Schritten.
Was ist die Google Search Console?
Die Google Search Console ist ein kostenloses Tool, mit dem ihr viele Daten zu eurer Website in Bezug auf Google sammeln und auswerten könnt. Beispielsweise die Keywords, über die Nutzer auf eure Seite gekommen sind. Darüber hinaus erhaltet ihr Informationen zur Indexierung, zum Crawling sowie zur internen und externen Verlinkung eurer Website. Mit ihrer Hilfe könnt ihr nachvollziehen, wie eure Website in der Google-Suche gefunden wird und an welchen Stellen Optimierungspotenzial besteht.
Zudem habt ihr die Möglichkeit die GSC mit Google Analytics 4 und Google Ads zu verknüpfen und es gibt auch eine Schnittstelle für Google Data Studio. Dadurch könnt ihr Suchdaten mit weiteren Marketing- und Webanalyse-Daten kombinieren und individuelle Dashboards erstellen. Anders als andere Google Tools (z.B. Google Analytics 4) kann die Search Console auch nach der DSGVO bedenkenlos verwendet werden. Warum das so ist, könnt ihr im Artikel "Google Search Console und Datenschutz" nachlesen.
Seit Juni 2026 stellt Google außerdem einen eigenen Bericht für generative KI-Suchergebnisse (Search Generative AI Performance Report) bereit. Impressionen und Klicks aus AI Overviews wurden zwar bereits zuvor in den allgemeinen Leistungsdaten berücksichtigt, können seitdem jedoch auch separat ausgewertet werden. Dadurch lässt sich besser nachvollziehen, wie eure Inhalte in den KI-gestützten Suchergebnissen von Google sichtbar sind.
Google Search Console Konto anlegen
Zunächst müsst ihr aber ein Konto für die Search Console anlegen und eine Property für eure Website einrichten. Voraussetzung dafür ist, dass ihr über ein Google-Konto verfügt. Falls ihr die GSC später mit anderen Google Diensten verknüpfen wollt, solltet ihr hier immer dasselbe Konto verwenden.
Sobald ihr hier eingeloggt seid, habt ihr die Möglichkeit über „Property hinzufügen“, eine Datenansicht für eure Website anzulegen. Hier bieten sich euch zwei Möglichkeiten: Ihr könnt eine Property für die gesamte Domain anlegen, eine sogenannte Domain-Property. Oder ihr entscheidet euch für das URL-Präfix, mit diesem Property-Typ könnt ihr Properties für einzelne Domain-Bereiche anlegen, zum Beispiel für Subdomains oder Unterverzeichnisse.
Unterschied zwischen Domain- und URL-Präfix-Property
Der Unterschied zwischen den Property-Varianten ist, dass unter einer URL-Property nur Daten zum tatsächlichen URL-Pfad erfasst werden. Ihr erhaltet also zum Beispiel nur Daten für URLs, die unter https://www.luna-park.de liegen. Die Subdomain (Achtung fiktives Beispiel) https://blog.luna-park.de läuft in die URL-Property nicht mit ein. Auch Unterseiten unter http://www.luna-park.de (ohne https) werden hier nicht erfasst. Bei der Domain-Property hingegen sind alle Subdomains und Domain-Varianten abgedeckt.
Die Wahl zwischen Domain-Property und URL-Präfix-Property hängt vor allem davon ab, welche Bereiche einer Website ihr auswerten möchtet. Während die Domain-Property sämtliche Subdomains, Protokolle und Varianten einer Domain zusammenfasst, erfasst eine URL-Präfix-Property nur den jeweils angegebenen Bereich. Beide Property-Typen können parallel genutzt werden. So lässt sich beispielsweise die gesamte Website über eine Domain-Property analysieren, während einzelne Verzeichnisse oder Subdomains zusätzlich separat ausgewertet werden.
Welche Variante empfehlen wir heute?
Für die meisten Websites empfehlen wir die Einrichtung einer Domain-Property. Sie erfasst automatisch alle Varianten einer Domain, einschließlich www- und non-www-Versionen, Subdomains sowie HTTP- und HTTPS-Versionen.
Eine URL-Präfix-Property eignet sich vor allem dann, wenn ihr gezielt einzelne Bereiche einer Website analysieren möchtet, beispielsweise einen Shop, ein Blog oder bestimmte Sprachverzeichnisse.
Property in Google Search Console anlegen
Domain Property anlegen
Um eine neue Domain-Property anzulegen, einfach auf Property hinzufügen klicken und den Property-Typ „Domain“ auswählen.
Unabhängig von Domain- oder URL-Property müsst ihr bestätigen, dass ihr der Inhaber der Website seid, für die ihr die Property anlegen möchtet. Bei der Domain-Property geht dies nur über eine DNS-Abfrage. Bei den URL-Präfix-Propertys habt ihr verschiedene andere Möglichkeiten. Hier erfahrt ihr, wie das geht:
URL-Präfix-Property anlegen
Habt ihr euch dafür entschieden, eine URL-Präfix-Property anzulegen, klickt ihr einfach auf die entsprechende Auswahl, gebt den Teil eurer Domain ein, für den die Property angelegt werden soll (mit http bzw. https und Subdomain-Präfix) und klickt auf weiter.
Google Search Console Inhaberschaft bestätigen
Als nächstes werdet ihr aufgefordert, die Inhaberschaft der Website zu bestätigen. Die Search Console bietet euch hierfür mehrere Möglichkeiten an:
- Verifizierung über den Domainnamenanbieter (DNS)
- HTML-Datei hochladen
- HTML-Tag einbinden
- Verifizierung über den Google Tag Manager
- Verifizierung über Google Analytics 4
- Bestätigung über Google Sites
- Bestätigung über Blogger
- Bestätigung über Google Domains
Verifizierung über den Domain-Namen-Anbieter (DNS)
Bei der DNS-Bestätigung wird im DNS-System eures Webhosters ein spezifischer Eintrag im Textformat hinterlegt. Grundsätzlich werden Einträge im DNS-System für verschiedene Zwecke eingesetzt (z.B. auch wenn ihr euren Webspace umzieht und dieser einer neuen Domain zugeordnet werden soll). Die Search Console gibt euch einen Eintrag im TXT-Format vor (siehe Screenshot), der in den Einstellungen eures Webhoster-Accounts unter „DNS-Einstellungen“ oder „DNS-System“ hinterlegt werden muss.
Die DNS-Verifizierung gilt heute als die von Google empfohlene Methode, da sie unabhängig vom verwendeten CMS oder Hosting-System funktioniert und die gesamte Domain absichert.
Loggt euch also bei eurem Webhoster ein und hinterlegt den Code in dem dafür vorgesehenen Feld.
Hier kann ein neuer Eintrag für die Bestätigung hinzugefügt werden.
Mit Klick auf „Record hinzufügen“ lässt sich ein neuer Eintrag mit individuellem Typ erstellen. Hier sollte die Vorlage „TXT-Record“ ausgewählt werden.
In dem Feld „Eintrag“ könnt ihr nun den vorgegebenen Wert aus der Google Search Console eingetragen. Mit Klick auf „Hinzufügen“ und abschließendem „Speichern“ werden die Änderungen im DNS-System wirksam. Dies kann jedoch einige Minuten dauern.
Hinweis: Ihr solltet in Bezug auf bereits bestehende Einträge extrem vorsichtig sein, da beim Verändern des A-Records beispielsweise eure Website unter Umständen nicht mehr erreichbar sein kann. Außerdem werden DNS-Änderungen nicht immer sofort übernommen. Je nach Provider kann es einige Minuten bis mehrere Stunden dauern, bis der neue TXT-Eintrag weltweit verfügbar ist und die Verifizierung erfolgreich abgeschlossen werden kann. Wenn alles richtig abgespeichert ist, sieht das in der Search Console dann so aus:
Bestätigung über HTML-Datei
Die Bestätigung über eine HTML-Datei ist die von der Google Search Console empfohlene Methode für die Verifizierung.
Die Google Search Console fordert euch hierbei auf, eine automatisch generierte HTML-Bestätigungsseite herunterzuladen und in das Standard- bzw. Rootverzeichnis eurer Webseite hochzuladen. Üblicherweise ladet ihr die HTML-Bestätigungsseite über einen FTP-Client hoch, der auf euren Desktop-Computer installieren werden kann. Hierfür eignen sich verschiedenste Softwarelösungen wie z.B. FileZilla oder Cyberduck, die sowohl für die Betriebssysteme Mac als auch Windows installierbar sind. Mit den FTP-Zugangsdaten von eurem Webhoster könnt ihr euch dann über die Software einloggen und die Datei hochladen. Sofern ihr eine Webseite besitzt, die nicht von euch entwickelt und somit nicht von euch selbst auf den Server hochgeladen wurde, oder ihr nicht wisst, wie ihr einen FTP-Client einrichtet, könnt ihr alternativ auch den von den meisten Webhostern bereitgestellten „WebFTP“ nutzen. Dieser „WebFTP“ ist innerhalb weniger Sekunden, ohne komplizierte Einrichtung, direkt im Browser abrufbar.
In der Regel kommt die Bestätigungsseite aus der Google Search Console in das Standardverzeichnis /html/. Achtet darauf, dass die Bestätigungsseite im richtigen Verzeichnis liegt, dort wo sich auch die Webseite befindet.
Nachdem die Datei über den FTP-Zugang hochgeladen wurde, könnt ihr nach Bestätigung des reCaptchas („Ich bin kein Roboter“) auf „Bestätigen“ klicken. Ist alles korrekt hochgeladen, kann die Google Search Console über die Verifizierungs-HTML-Datei feststellen, dass euch die Webseite gehört und ihr berechtigt seid, die Search Console einzurichten. Wichtig: Die HTML-Datei sollte nach der Verifizierung NICHT gelöscht werden! Die Google Search Console gibt sonst die Fehlermeldung aus, dass eure Webseite nicht bestätigt bzw. verifiziert ist.
Bestätigung über HTML-Tag
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein HTML-Meta-Tag in die Website einzubinden. Hierbei wird der von der Google Search Console vorgegebene Code-Schnipsel in den Kopfbereich des HTML-Dokuments eingesetzt.
Unter „Andere Bestätigungsmöglichkeiten“ wird mit Klick auf „HTML-Tag“ der einzusetzende Code-Schnipsel generiert. Dieser muss nun in das HTML-Dokument eurer Webseite eingesetzt werden. Wo genau wird der HTML-Tag eingesetzt? Der HTML-Tag wird in der sogenannten Hauptquelldatei eurer Website eingesetzt. In der Regel findet ihr diese über den FTP-Zugang im Standardverzeichnis eurer Webseite. Die Datei heißt üblicherweise „index.html“ oder „index.php“. Sofern ihr ein Content Management System (wie z.B. WordPress) verwendet, kann der Dateiname jedoch abweichen. Eine genaue Erklärung am Beispiel von WordPress findet Ihr im nächsten Abschnitt. Der von der Google Search Console vorgegebene Code-Schnipsel wird nun zwischen den <head> und </head> Tags platziert:
| <html > <head> <meta name="google-site-verification" content="7_iOmyotPwmKq0tT5edDr-qfSdWzS3608gOhDlbPGJo" /> <title>Eure Website mit dem Seitentitel</title> </head> <body> <p>Im „body“-Tag steht der sichtbare Inhalt eurer Webseite.</p> </body> </html> |
Nach dem Abspeichern und Hochladen der Quelldatei mit dem neuen Meta-Tag, könnt ihr die Webseite nun in der Google Search Console bestätigen. Google Search Console am Beispiel von WordPress einrichten Die meisten WordPress-Themes bieten standardmäßig verschiedene Funktionen, um Trackingcode, Google Analytics- oder eben auch Google Search Console-Code bequem einzubinden. Bei dem folgenden Theme gibt es zum Beispiel die Möglichkeit über den Reiter „Custom Code“ den Google Search Console Code zu hinterlegen. Dieser wird dann mit den passenden Einstellungen automatisch vom Theme in den Kopfbereich der Webseite platziert.
Falls ihr eine solche Möglichkeit nicht habt, gibt es meistens auch die Möglichkeit in den „Theme Optionen“ den Code direkt zu hinterlegen.
Viele aktuelle WordPress-Themes sowie SEO-Plugins bieten eigene Felder für die Einbindung von Verifizierungs-Tags an. Alternativ kann die Verifizierung auch über das Plugin Site Kit by Google erfolgen. Die direkte Bearbeitung von Theme-Dateien ist heute in den meisten Fällen nicht mehr notwendig.
Der Codeschnipsel wird nun, wie oben bereits beschrieben, im „Kopfbereich“ der Webseite eingesetzt. Mit Klick auf „Datei aktualisieren“ ist der Meta-Tag nun implementiert, sodass die angelegte Property in der Google Search Console bestätigt werden kann.
Hinweis: Wer den Verifizierungs-Code direkt im Theme hinterlegt, sollte beachten, dass Änderungen bei Theme-Updates überschrieben werden können. Dauerhafter sind Lösungen über Plugins oder die DNS-Verifizierung.
Verifizierung mit dem Google Tag Manager
Vor allem für diejenigen, die den Google Tag Manager bereits eingebunden haben, ist die Verifizierung der Google Search Console kinderleicht. Hierbei nutzt Google die eingebundenen Google Tag Manager Scripts, um die Inhaberschaft der Webseite zu überprüfen. Sofern der Google Tag Manager auf der Webseite eingebunden ist, ist keine weitere Implementierungsarbeit notwendig. Die Inhaberschaft kann mit einem Klick bestätigt werden.
Hinweis: Damit die Verifizierung über den Google Tag Manager erfolgreich ist, ist eine korrekte Einbindung des Tag Managers unbedingt erforderlich. Eine häufige Fehlerquelle bei der Einbindung des Tag Managers ist die falsche Platzierung der Code-Schnipsel. Der erste Teil des Tag Manager Codes sollte deshalb so weit wie möglich oben im sogenannten Kopfbereich der Webseite stehen, zwischen <head> und </head> . Der zweite Codeschnipsel sollte hingegen unbedingt nach dem Öffnen des Body-Tags <body> </body> eingesetzt werden. Stehen andere Scripte oberhalb des Google Tag Managers Codes, schlägt die Verifizierung in der Regel fehl. Ebenfalls ist wichtig, dass die Nutzung des Google Tag Managers und der Google Search Console über das gleiche Google Konto läuft. Andernfalls schlägt auch hier die Verifizierung fehl.
Verifizierung über Google Analytics 4
Wenn auf eurer Website bereits Google Analytics 4 (GA4) eingebunden ist und ihr über die notwendigen Berechtigungen verfügt, könnt ihr die Inhaberschaft auch über Google Analytics bestätigen lassen. Google prüft dabei die vorhandene GA4-Implementierung auf der Website.
Einbindung von Google Analytics auf der Webseite Im Blogartikel „Google Analytics einbinden: Konto erstellen & Tracking Code implementieren“ erhaltet ihr eine Schritt-für-Schritt-Anleitung wie ihr Google Analytics einrichten könnt.
Hinweis: Damit die Verifizierung über Google Analytics 4 erfolgreich ist, müsst ihr in Google Analytics und in der Google Search Console mit demselben Google-Konto arbeiten oder über die entsprechenden Zugriffsrechte verfügen. Außerdem muss das GA4-Tag korrekt auf der Website eingebunden sein. Häufige Fehlerquellen sind fehlende Berechtigungen, eine fehlerhafte Implementierung des Tags oder die Verwendung unterschiedlicher Google-Konten. In diesen Fällen kann die Verifizierung fehlschlagen.
Weitere Bestätigungsmöglichkeiten
Wenn ihr eure Website mit dem klassischen Google Sites erstellt habt und dafür den gleichen Google Account nutzt, wird die Inhaberschaft automatisch bestätigt. Wenn ihr die neue Version von Google Sites verwendet, solltet ihr die oben beschriebene Methode über Google Analytics wählen.
Wenn ihr einen Blog führt und diesen über Blogger pflegt, wird die Property automatisch bestätigt. Ihr müsst nichts weiter machen. Voraussetzung ist, dass ihr die Search Console und Blogger mit dem gleichen Google-Konto pflegt.
Propertys von Domains, die über Google Domains registriert wurden, werden in der Search Console automatisch bestätigt. Da Google Domains inzwischen eingestellt beziehungsweise an Squarespace übertragen wurde, greifen die meisten Nutzer heute auf die DNS-Verifizierung über ihren jeweiligen Domain-Provider zurück.
Typische Fehler bei der Verifizierung
Die Verifizierung der Inhaberschaft funktioniert in den meisten Fällen problemlos. Falls die Verifizierung fehlschlägt, liegt das häufig an einer der folgenden Ursachen:
DNS-Änderungen noch nicht aktiv
Bei der Verifizierung über einen DNS-Eintrag kann es einige Zeit dauern, bis die Änderungen weltweit übernommen wurden. Je nach Domain-Provider kann dieser Vorgang wenige Minuten, aber auch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Schlägt die Verifizierung zunächst fehl, solltet ihr daher zunächst etwas warten und den Vorgang anschließend erneut starten.
Falscher Google-Account
Eine weitere häufige Fehlerquelle ist die Verwendung unterschiedlicher Google-Konten. Achtet darauf, dass ihr euch mit dem Google-Konto anmeldet, das auch Zugriff auf die entsprechende Property besitzt. Nur mit den richtigen Berechtigungen kann die Inhaberschaft erfolgreich bestätigt werden.
Fehlerhafte GTM- oder GA4-Einbindung
Wenn ihr die Verifizierung über den Google Tag Manager oder Google Analytics 4 durchführt, müssen die jeweiligen Tags korrekt auf eurer Website eingebunden sein. Fehlerhafte Implementierungen oder fehlende Berechtigungen können dazu führen, dass die Verifizierung nicht erfolgreich abgeschlossen wird. Prüft in diesem Fall die Einbindung der Tags sowie die verwendeten Zugriffsrechte.
Mehrere Properties anlegen
Möchtet ihr die Daten einer weiteren Website im selben Konto einlaufen lassen? Kein Problem. Klickt dazu einfach ins Hauptmenü auf „Property suchen“ und wählt „Property hinzufügen“ aus.
Hier gebt ihr dann einfach die URL zu eurer Website ein und könnt wie oben beschrieben auch die Inhaberschaften für weitere Websites bestätigen.
Wann mehrere Properties für eine Domain sinnvoll sind
Für die meisten Websites reicht heute eine Domain-Property aus, da sie alle Varianten einer Domain automatisch zusammenfasst. Zusätzliche Properties können dennoch sinnvoll sein, wenn bestimmte Bereiche einer Website getrennt analysiert werden sollen. Das betrifft beispielsweise internationale Websites, eigenständige Shops, Blogs oder verschiedene Markenbereiche innerhalb einer Domain.
Zusätzliche URL-Präfix-Properties für große Websites nutzen
Bei umfangreichen Websites kann es sinnvoll sein, ergänzend URL-Präfix-Properties für einzelne Verzeichnisse anzulegen. Dadurch lassen sich Bereiche wie /blog/, /agentur/ oder internationale Sprachversionen gezielt auswerten und voneinander trennen. Das erleichtert die Analyse komplexer Websites und ermöglicht eine detailliertere Auswertung einzelner Bereiche.
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das folgende Beispiel einer Search-Console-Konfiguration mit einer Domain-Property und ergänzenden URL-Präfix-Properties für einzelne Bereiche der Website.
Fazit
Die Einrichtung der Google Search Console ist in wenigen Schritten erledigt und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung. Für die meisten Websites empfiehlt sich die Domain-Property, da sie alle Domainvarianten automatisch berücksichtigt und die Verwaltung vereinfacht. Nach der erfolgreichen Verifizierung stehen euch zahlreiche Daten zu Suchanfragen, Rankings, Indexierung und technischen Problemen zur Verfügung. Die Google Search Console kann kostenlos genutzt werden und bietet damit einen einfachen Einstieg in die Analyse der eigenen Website. Wer sie regelmäßig nutzt, kann Optimierungspotenziale frühzeitig erkennen und die Entwicklung der eigenen Website langfristig im Blick behalten.
FAQ zur Google Search Console
Ist die Google Search Console kostenlos?
Ja, die Google Search Console kann kostenlos genutzt werden. Alles, was ihr benötigt, ist ein Google-Konto sowie die Verifizierung eurer Website. Anschließend könnt ihr unter anderem Daten zu Suchanfragen, Klicks, Impressionen, Indexierung und technischen Problemen auswerten.
Welche Property sollte ich für meine Website wählen?
Für die meisten Websites ist die Domain-Property die richtige Wahl, da sie alle Domainvarianten, Subdomains sowie HTTP- und HTTPS-Versionen automatisch berücksichtigt. Möchtet ihr dagegen nur einzelne Bereiche eurer Website auswerten, beispielsweise einen Blog, Shop oder ein Sprachverzeichnis, kann zusätzlich eine URL-Präfix-Property sinnvoll sein.
Wie lange dauert die Verifizierung der Google Search Console?
Das hängt von der gewählten Verifizierungsmethode ab. Während die Bestätigung über HTML-Datei, HTML-Tag oder Google Tag Manager meist sofort erfolgt, können DNS-Änderungen je nach Domain-Provider einige Minuten bis mehrere Stunden benötigen, bis sie weltweit übernommen wurden.
Kann ich mehrere Websites in einer Google Search Console verwalten?
Ja. In einem Google-Konto könnt ihr beliebig viele Properties für unterschiedliche Websites anlegen und verwalten. Darüber hinaus ist es möglich, für einzelne Bereiche einer Website zusätzliche Properties einzurichten, wenn diese getrennt ausgewertet werden sollen.
Brauche ich Google Analytics 4 für die Google Search Console?
Nein. Die Google Search Console funktioniert vollständig unabhängig von Google Analytics 4. Eine Verknüpfung beider Tools ist jedoch sinnvoll, da sich Suchdaten und Webanalyse-Daten miteinander kombinieren lassen und ihr so einen umfassenderen Einblick in die Performance eurer Website erhaltet.

























