Inhaltsverzeichnis
- 1 YouTube – Videos SEO optimiert
- 2 Trainee-Ausbildung bei Mindshape
- 3 Nutzersignale optimieren
- 4 Content Audit – Inhalte datenbasiert optimieren
- 5 SEO Use Cases – Zeitfaktoren für Relevanzbewertung und Rankingentwicklung
- 6 Conversion von David Odenthal von Overheat
- 7 Erfolg und Versagen von SEO-Inhalten – Failure is predictable
- 8 DSGVO
- 9 Networking und Barbecue
- 10 Fazit
YouTube – Videos SEO optimiert
In seiner Session führte Patrick Pape von morefire in die YouTube SEO-Optimierung ein. Neben Google ist YouTube eine der weltweit beliebtesten Suchmaschinen, die pro Minute mit ca. 400 Std. Videomaterial gefüttert wird. Ein großer Markt, den man auch aus SEO-Sicht nicht vernachlässigen sollte.Dabei haben Videos entscheidende Vorteile, die für die eigene Website genutzt werden können. Videos zeigen eine 43-mal höhere Klickrate in der Google Suche und können zudem eine bis zu 80% höhere Conversionrate für die Landingpage erzielen, auf der sie eingebunden sind, so Patrick Pape. Auch die Verweildauer der Nutzer auf einer Landingpage mit Video ist höher. Zu Recht stellt sich also die Frage, wie man mit YouTube Videos organische Reichweite erzielen kann. Ein wichtiger Indikator für das Ranking ist hier die Watchtime, welche sich aus den folgenden Faktoren zusammensetzt:#YouTube #SEO - der YouTube Algorithmus. Watchtime: mehr ist mehr 😬 #OMWest @omwestcamp @morefireagency #socialmedia pic.twitter.com/ZlK3SBgwiT
— Annika Fiedler 📱 (@Annibuz) 13. April 2018
- Wiedergabezeit
- Wiedergabedauer
- Upload-Frequenz
- Session-Start (wie viele Nutzer steigen über eines meiner Videos ein?)
- Session-Dauer (wie lange bleiben Nutzer dann auf Plattform?)
- Session-Ende (wie viele Nutzer steigen nach dem Schauen eines meiner Videos aus?)
Trainee-Ausbildung bei Mindshape
Niko Oerter und Malte Müller zeigten in ihrer Session, wie die Trainee-Ausbildung bei Mindshape aufgebaut ist und welche Weiterbildungsmaßnahmen auch nach dem Traineeship noch gegeben sind. Bisher gibt es keine Ausbildung zum SEO. Die meisten, die in diesem Bereich einsteigen, kommen gerade von der Uni und haben noch keine praktischen Erfahrungen. Das Trainee gibt ihnen die Möglichkeit praxisnah Erfahrungen zu sammeln. Bei Mindshape wird im Trainee viel Wert auf Weiterbildung gelegt. Etwa 60 Stunden im Monat sind dafür eingeplant. 20 Stunden entfallen auf Einarbeitung in bestimmte Prozesse und 80 Stunden wird bereits auf Projekte gearbeitet (intern und unter Aufsicht auch auf Kundenprojekte). Die Wissensvermittlung erfolgt dabei über- Bücher
- Blogartikel
- interne Workshops
- Gespräche mit den Mitarbeitern, die schon länger im Unternehmen sind.
- Onpage + Technik (HTML & CSS, Crawling / Indexierung, Keywordrecherche etc.)
- Offpage (Linkprofil Analysen, Linkbuilding, Content Marketing, Seeding)
- Analyse & Tools (Nutzersignale, Google Search Console, Google Analytics, etc.)
- Agenturskills (Kundenkommunikation, Kommunikation im Team, Projektmanagement, Zeitmanagement, Reporting)
- Selbststudium: Blogs, Podcasts, Webinaren, Surfen im Internet. Dafür wird ein festes Zeitkontingent zur Verfügung gestellt (sechs Stunden im Monat)
- Weiterbildung im Tagesbetrieb: Probleme, die in der alltäglichen Arbeit auftreten, werden offen kommuniziert. Wichtig dafür ist eine offene Fehlerkultur
- Dokumente werden von Kollegen gegengelesen (z.B. Analysen oder Reportings) und diese geben offen Feedback, was unverständlich ist
- Recaps: wer auf einer Konferenz war, fasst diese inhaltlich für die anderen zusammen
- Interne Vorträge
- Externe Veranstaltungen (Konferenzen, Barcamps etc.)
- Kundenideen: Der Kunde kommt mit neuen Ansätzen, die einen zu neuen Ideen inspirieren
Nutzersignale optimieren
Jascha Hilz von mindshape hat über das Thema Nutzersignale optimieren gesprochen. Vorweggenommen: Google hat bisher nicht bestätigt hat, dass Nutzersignale ausgewertet werden. Jedoch kann davon ausgegangen werden, dass dies der Fall ist. Doch wie kann Google Nutzersignale überhaupt auswerten? Jascha stellte verschiedene Themenfelder dazu auf:- SERPs (z.B. durch SERP Klicks)
- Trafficströme (z.B. über Chrome oder Public DNS)
- Bewegungsdaten (z.B. GPS)
- und über die Websitenutzung (z.B. über Analytics)
- Pagespeed (Ab 3 Sekunden Ladezeit steigt die Absprungrate auf 50%)
- Hilfreicher Content (hochwertiger, umfassender und hilfreicher Content)
- Usability (Wichtiges „above the fold“ platzieren, übersichtliches und verständliches Screendesign)
- Snippetoptimierung und Clickbaits (zum Klicken animieren)
- Mehr Traffic (u.a. durch Social Media, Newsletter oder Remarketing)
Content Audit – Inhalte datenbasiert optimieren
Anhand eines Praxisbeispiels zeigte Mareike Doll von lunapark uns, wie man einen Content Audit erstellt, welche Daten dafür relevant sind und was man daraus ableiten kann. Ein Content Audit ist die Bestandsaufnahme, Analyse und anschließende Bewertung von allen Inhalten, die auf der Website enthalten sind. Das Ziel: Aufgrund der Ergebnisse aus dem Content Audit eine effektive Content Strategie entwickeln bzw. die bereits vorhandene anpassen.Welche Daten werden berücksichtigt?
- Auflistung aller vorhandenen Unterseiten (Tool: Screaming Frog): Wichtige Daten sind hier URL, Status Code, Meta-Title, Meta-Description, H1, interne Links, Klicktiefe und Wortanzahl. Diese werden dann nach Kategorien sortiert, um die Themen einzeln betrachten zu können.
- Daten aus der Webanalyse (z.B. Google Analytics): Als Zeitraum bietet es sich 1 Jahr an. So können saisonale Schwankungen abgedeckt werden. Wichtige Kennzahlen und Messwerte sind hier: Seitenaufrufe, Einstiege, Verweildauer und die Absprungrate. Auch die Conversions und die Conversion-Rate können je nach Fall interessant sein.
- Backlinks (Tool: ahrefs)
- Social Media Shares (Tool: ahrefs)
Wobei der Content Audit hilft:
- Identifizierung doppelte Inhalte
- Identifizierung fehlender Inhalte (Content Gap)
- Anpassung von Themenbereichen
- Eliminieren von wenig populären, alten Inhalten oder thin Content
- Analyse, wieso manche Inhalte nicht gut funktionieren
- Interne Verlinkungsstruktur verbessern
SEO Use Cases – Zeitfaktoren für Relevanzbewertung und Rankingentwicklung
Stefan Godulla stellte in seinem Vortrag einige Use Cases vor und verdeutlichte die Bedeutung des Faktors Zeit. Im Prinzip funktioniert SEO ganz einfach. Wichtig sind:- Mehrwert für den Nutzer
- Relevanz vom Inhalt zur Suchanfrage
- Positive Nutzersignale
- Relevante Backlinks
- Sinnvolle interne Verlinkung
- Performance wie Pagespeed oder SSL
@godulla und Brisko Schneider über SEO-Use-Cases. #OMWest pic.twitter.com/reVeRpK6VY
— Gianna Brachetti-T. (@tentakellady) 13. April 2018
Conversion von David Odenthal von Overheat
David Odenthal stellte in seinem Vortrag zum Thema Conversion Steigerung einige Tipps und Methoden vor, die für Conversions sorgen. Die durchschnittliche Conversion-Rate liegt online bei 3%. Im Einzelhandel hingegen bei ca. 20%. Das bedeutet, dass der Online-Markt einiges aufzuholen hat. Besonders viele Nutzer gehen beim Checkout verloren, daher ist es sinnvoll sich in den Nutzer zu versetzen, und Inhalte und Informationen smart zu platzieren. Doch wie funktioniert das. Odenthal stellte folgende Tipps vor:- „Smartes“ Design. Wichtiges Elemente „above the fold“, Call to Action Buttons leicht erreichbar und übersichtliche Anordnung der Elemente.
- Stolpersteine entlang der User Journey mithilfe des Wahrnehmungsmodells von David Odenthal eliminieren.
- Nutzer sowohl rational als auch emotional treffen. Eine Kaufentscheidung ist in den meisten Fällen emotional beeinflusst.
- Website so einfach und intuitiv wie möglich gestalten.
- Vertrauen durch Zertifikate oder SSL
Erfolg und Versagen von SEO-Inhalten – Failure is predictable
Thomas Mindnich brachte uns in seiner rasanten und amüsanten Session seine These „Failure is predictable – Versagen ist vorhersehbar“ für SEO und Content näher. Dabei vertritt er die Meinung, dass man zwar keine konkreten Aussagen über die Ausmaße des Erfolges im SEO machen kann, aber das Versagen doch vorhersehbar ist und somit eingegrenzt werden kann. Dazu nutze er 5 Bereiche um seine These zu untermauern und darauf aufmerksam zu machen, was bei der Erstellung von Content zu berücksichtigen ist:- Termgewichtung – Abbilden des Ranking-Ziels durch Top-Terme im Dokument
- Main Content – wichtige Inhalte gehören in den Hauptbereich
- Suchabsichten – auf Nutzer bzw. die Query abgestimmte Inhalte
- Thema treffen – Abbildung ähnlicher Themen in dem Maße wie es für SERPs nötig ist
- Features abdecken – Themen holistisch und auf das Nutzer-Bedürfnis hin abdecken
DSGVO
Neben den Vorträgen gab es beim Barcamp auch zahlreiche Diskussionsrunden, wie zum beispiel die von Sylvia Ostmann von koffer.de zur DSGVO. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, ob und wie es möglich ist, nach der neuen Datenschutzrichtlinie Daten datenschutzkonform zu verarbeiten. Einig waren sich alle, dass es sich dabei um ein wichtiges Thema handelt, dass nciht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Wie man aber nun genau damit umgehen kann, ist noch ziemlich unklar. Am besten ist es wohl, sich in Bezug darauf rechtlichen beistand zu holen und einen Anwalt zu konsultieren.Networking und Barbecue
Doch nicht nur inhaltlich konnte das Barcamp auf ganzer Linie überzeugen. Zwischen den Sessions war immer genug Zeit um sich mit Branchenkollegen über die gehörten Inhalte auszutauschen. Und durch den sehr persönlichen Charakter der Veranstaltung wurden auch während der Sessions gerne Fragen gestellt und Diskussionen gestartet. Im Anschluss an die Sessions gab es noch ein gemeinsames Barbecue, in dessen Rahmen die Inhalte des Tages gemeinsam besprochen werden konnten.So viel Spaß könnt ihr am Fotobooth haben #omwest pic.twitter.com/H0sK0fUkE5
— Omwest (@omwestcamp) 13. April 2018




