Google Updates – Die wichtigsten Änderungen am Google Algorithmus

Panda, Penguin, Hummingbird, Phantom und wie sie alle heißen – Google testet und verändert laufend seinen umfassenden Algorithmus und gibt diesen Updates klangvolle Namen. Wie die meisten bestimmt mitbekommen haben, rollte Google zuletzt nach langer Wartezeit das Penguin Update 4.0 aus. Doch dazu später mehr. Hier möchten wir euch einen Überblick über die wichtigsten Google Updates der letzten Jahre zu geben.  

Basics: Update vs. Data Refresh

Bevor wir euch jedoch die wichtigsten Updates vorstellen, ist ein kleiner Exkurs nötig. Denn nicht alle Optimierungen, die Google durchführt, sind automatisch Updates. Jeder, der sich tiefer mit dem Thema Google Updates beschäftigt, wird früher oder später auch über den Begriff „Data Refreshs“ stoßen.

Der Unterschied ist schnell erklärt: Unter einem Update versteht man eine tatsächliche Änderung des Google Algorithmus, wie zum Beispiel die Panda oder Penguin Updates. Solche Updates sind quasi Filter, die über den Algorithmus gelegt werden und sich auf einen bestimmten Aspekt des gesamten Algorithmus, bestehend aus zigtausend Rankingfaktoren, beziehen. Diese Filter brauchen aber immer eine Datenbasis, auf der sie funktionieren können. Wenn Google einen Filter, wie beispielsweise Penguin verbessert und einzelne Faktoren des Filters anders gewichten möchte, dann wird hierfür nur die Datenbasis aktualisiert. Es wird also ein Data Refresh durchgeführt. Wenn Google jedoch neue Signale und Aspekte identifiziert und in den Filter mit aufnimmt, dann handelt es sich um ein Update.

Updates haben deshalb einen sehr viel größeren Effekt auf Websites und deren Ranking, als ein Data Refresh (Quelle: Sistrix.de).

Panda Update

Das Panda Update wurde erstmalig im Jahr 2011 ausgerollt und dient als Qualitätsfilter für Google in Bezug auf Website-Inhalte. Mit Hilfe des Filters wird der Content von Websites auf Qualität und vor allem den Mehrwert für den Nutzer geprüft. Das Update gilt als Zusatzmodul, welches an den Core-Algorithmus von Google angehängt wurde.

Seit dem ersten Roll-out wurden bereits vier aktualisierte Versionen in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht. Vor allem die Panda Updates 4.0 und 4.1 im Jahr 2014 haben erheblichen Einfluss auf Website-Rankings in den Suchergebnissen gehabt.

Google-Panda-update

Welche Ziele verfolgt Google mit dem Panda Update?

Mit Hilfe dieses Updates hat sich Google vor allem das Ziel gesetzt qualitativ hochwertige und einzigartige Inhalte auf Websites zu identifizieren, die einen echten Mehrwert für den Nutzer bieten.

Welche Auswirkungen hat das Panda Update?

Websites mit unseriösem und schlechtem Inhalt werden einerseits mit schlechteren Rankings abgestraft, andererseits konnten Websites mit eigenem gutem redaktionellem Inhalt bessere Rankings erzielen. Mit jedem weiteren Panda Update fügt Google mehr Signale zum Filter hinzu, die dabei helfen qualitativ hochwertige Inhalte von minderwertigen zu unterscheiden. Laut Searchmetrics waren vom Update 4.1 teilweise internationale Größen, wie HRS.de oder Nokia.com betroffen. Kleinere und mittlere Seiten mit hochqualitativem Inhalt konnten von den Updates profitieren. Kurz nach dem Update vermutete Julian Dziki, dass auch einzelne gut recherchierte Artikel besser ranken.

Um vom Panda Update zu profitieren, ist es also wichtig, dass ihr eigene hochwertige Inhalte auf der Website bereitstellt, die vor allem den Mehrwert der Nutzer als Ziel haben. Doppelte Inhalte und Informationen externer Quellen, die 1-zu-1 übernommen wurden, solltet ihr vermeiden.

Penguin Update

Das Penguin Update wurde erstmalig im April 2012 ausgerollt und von Google kommuniziert. Neben dem Panda Update ist das Penguin Update ein weiterer Qualitätsfilter von Google und ist seit Penguin 4.0 in den Core Algorithmus integriert. Fokussiert sich das Panda Update jedoch hauptsächlich auf Website-Inhalte, so dreht sich beim Penguin Update alles um das Identifizieren von Spam, Verlinkungen und Backlinks.

Seit dem ersten Roll-out gab es vier aktualisierte Versionen des Updates. Seit September 2016 werden diese Updates nicht mehr extra kommuniziert da Penguin nun in Echtzeit agiert. Aktualisierungen am Filter werden laut Google kontinuierlich vorgenommen, ohne Ankündigung.

Welche Ziele verfolgt Google mit dem Penguin Update?

Google erkennt mit Hilfe dieses Filters im Algorithmus Websites, die unnatürliche Backlinkmuster aufweisen oder Keyword-Stuffing betreiben. Diese werden abgestraft, indem sie Rankings verlieren oder tatsächlich ganz aus dem Google Index gestrichen werden. Seit dem Penguin Update 4.0 ist der Qualitätsfilter laut Google noch besser geworden: Der Filter ist nun in der Lage nicht mehr die Rankings einer ganzen Website zu beeinflussen und bei spammigen Links abzuwerten, sondern auf URL-Basis Spamsignale zu identifizieren und nur die URLs mit spammigen Links abzuwerten.

Welche Auswirkungen hat das Penguin Update?

Websites, die unnatürlichen und unseriösen Linkaufbau betrieben haben, oder mit Hilfe von Keyword-Stuffing ihre Seite künstlich in den Rankings nach vorne gebracht haben, werden von Google rigoros abgestraft. Mittlerweile ist Google in der Identifizierung von unnatürlichen Backlinks sehr gut und feinfühlig geworden. Ein nachhaltiger Linkaufbau ist also unerlässlich!

Als Penguin noch nicht in Echtzeit im Core Algorithmus integriert war, sondern manuell durch Google ausgerollt werden musste, konnte die Auswirkung eines Penguin Updates stets gut erkannt werden anhand einer Steigerung der Sichtbarkeit einer Website oder dem Verlust derselben. Da Penguin nun in Echtzeit bei jedem Crawl einer URL in Kraft tritt, sind die Auswirkungen deutlich weniger einfach zu benennen. Generell ist die Funktion des Filters in Echtzeit jedoch positiv, da von Penguin betroffene Seiten somit nicht bis zum nächsten Roll-out warten müssen, sondern direkt die Auswirkungen ihrer Arbeit im Linkaufbau sehen.

Hummingbird Update – ein neuer Google Algorithmus

Im August 2013 bestätigte Google den Launch einer neuen Generation des Google Algorithmus – passend zum 15. Geburtstag der Google Suche. Hummingbird war und ist nicht nur eine Änderung im Algorithmus, sondern stellt einen gänzlich neuen Algorithmus dar, der seitdem die Basis der Suche bildet. Knapp 90% aller Suchanfragen waren zum Zeitpunkt des Roll-outs von Hummingbird betroffen.

Der Name Hummingbird (dt. „Kolibri“) soll laut Google darauf hindeuten, dass die Suchergebnisse nun schneller und vor allem präziser ausgeliefert werden können. Dieses Update ist ein weiterer Schritt in Richtung der semantischen Suche und stellt die Weiche zu einer neuen Generation der Suche dar, die mit RankBrain (siehe unten) fortgeführt wurde.

Wie funktioniert der neue Suchalgorithmus?

Anstatt nach einzelnen Wörtern in der Suchanfrage eines Nutzers zu suchen und diese dann einzeln zu interpretieren, ist Google seit Hummingbird in der Lage die Suchanfrage insgesamt zu analysieren und eine semantische Beziehung zwischen den einzelnen Wörtern herzustellen. Dadurch wird die Nutzer-Intention hinter der Suchanfrage deutlicher und auch die Ausrichtung und Intention einer Website kann so mit Hilfe von Hummingbird besser ausgelesen werden. Vor allem die Suche mittels Sprachfunktion soll so enorm verbessert werden, weil hier ebenfalls der ganze Satz interpretiert werden kann.

Welche Ziele verfolgt Google mit dem Hummingbird Update?

Das Ziel hinter Hummingbird ist, dass Google die Nutzer-Intention hinter einer Suchanfrage besser erkennen und interpretieren möchte. Vor allem konversationelle Suchanfragen, also Suchanfragen, die im Stil einer Unterhaltung oder einer Frage gestellt werden, können besser interpretiert werden. Beispielsweise kann Google mittlerweile die Absicht hinter Suchanfragen, wie „Zeige mir Bilder des Kölner Doms“ oder „Wird es heute regnen?“ sehr gut erkennen:

Suchergebnis zur Suchanfrage "Wird es heute regnen?"

Suchergebnis zur Suchanfrage „Wird es heute regnen?“

Suchergebnis zur Suchanfrage: "Zeige mir Bilder vom Kölner Dom"

Suchergebnis zur Suchanfrage: „Zeige mir Bilder vom Kölner Dom“

Welche Auswirkungen hat das Hummingbird Update?

Laut Searchmetrics nahm die Diversität der Suche nach Hummingbird ab, da ähnlichere Resultate für semantisch gleiche Suchanfragen ausgespielt werden. Die Anzahl an unterschiedlichen URLs in den Suchergebnissen hat um knapp 6% abgenommen. Vor allem bei Keywords mit semantischer Ähnlichkeit ist das oft der Fall.

Ein kleiner Tipp am Rande: Mit strukturierten Daten könnt ihr eure Website besser auf die semantische Suche ausrichten, da so die auf der Website vorhandenen Daten von Suchmaschinen besser ausgelesen und interpretiert werden können.

Google Mobile Update

Im Februar 2015 kündigte Google ein Mobile Update für den 21. April 2015 an und startete somit die Offensive, die mobile Suche benutzerfreundlicher zu gestalten. Da immer mehr Nutzer per Smartphone Google-Suchen durchführen kommt Google diesen Nutzern hiermit entgegen.

Von den Medien wurde dieses Update als „Mobilegeddon“angekündigt, weil befürchtet wurde, dass mit erheblichen Auswirkungen auf die Suche zu rechnen sei. Einige Webmaster haben trotz der langen Frist bis zum Update im April letzten Jahres die Zeit nicht genutzt, um ihre Website mobil zu optimieren und mussten große Einbußen in Bezug auf ihre Sichtbarkeit in Kauf nehmen. Insgesamt blieben die befürchteten Schwankungen allerdings im Rahmen.

Dieses Jahr im Mai fand ein zweites angekündigtes Mobile Update statt, welches jedoch einen weitaus geringeren Effekt hatte. Mittlerweile sind die meisten Websites bereits mobil optimiert, wie Daniel Furch von Searchmetrics bestätigt und auch auf moz.com vermutet wird.

Welche Ziele verfolgt Google mit dem Mobile Update?

Das Ziel dieser Updates ist es, der stetig wachsenden Anzahl mobil surfender Smartphone Nutzer Suchergebnisse auszuspielen, die besonders benutzerfreundlich sind. Denn generell gilt für das Google Mobile Update: eine mobil optimierte Seite ist nicht nur gut für das Ranking, sondern bringt vor allem dem Nutzer, der eure Seite mit einem Smartphone besucht viele wertvolle Vorteile und eine bessere Benutzerfreundlichkeit.

Wenn ihr eure mobile Seite noch detaillierter testen möchtet, dann könnt ihr dies mit Hilfe eines Google Tools tun.

Welche Auswirkungen hat das Mobile Update?

Wie von Google angekündigt werden Websites mit responsive Design oder mobile Websites nach dem Update in Smartphone Suchergebnissen besser positioniert. Laut Searchmetrics haben auch Websites, die vom ersten Update betroffen waren, größtenteils nachgebessert und mittlerweile ebenfalls eine mobilfreundliche Seite. Generell ist der Anteil an Websites, die eine mobilfreundliche Seite haben, stark gewachsen. Laut Searchmetrics ist ihr Anteil an von 76% im Mai 2015 auf 98% im Mai 2016 gestiegen.

RankBrain – Machine Learning im Google Algorithmus

Im Oktober 2015 gab Google bekannt, dass RankBrain bereits seit mehreren Monaten Teil des Algorithmus ist und nach Inhalten und Backlinks als drittwichtigster Rankingfaktor zählt.

onpage.org definiert Machine Learning wie folgt:

Machine Learning (deutsch: maschinelles Lernen) ist ein wichtiger Bereich der Computerwissenschaft und Bestandteil künstlicher Intelligenz. Computerprogramme die auf Machine Learning basieren, können mit Hilfe von Algorithmen eigenständig Lösungen für neue und unbekannte Probleme finden. Maschinelles Lernen kommt auch beim Online-Marketing und bei der Webanalyse zum Einsatz.

Der Unterschied zwischen RankBrain und allen anderen Ranking-Faktoren ist also, dass laut Google Senior Research Scientist Greg Corrado die Erkenntnisse, die die Grundlage der bisherigen Ranking-Faktoren bilden, auf interner Forschung basiert haben und RankBrain diese Erkenntnisse nun auf Basis von Machine Learning selbst gewinnt.

Google-Rank-Brain

Welche Ziele verfolgt Google mit RankBrain?

Generell verfolgt Google mit RankBrain die Absicht Suchanfragen von Nutzern so gut zu analysieren, dass auch Websites unter den Suchergebnissen angezeigt werden, die eventuell nicht dem genauen Wortlaut der Suchanfrage des Nutzers entsprechen. Vor allem bei sehr langen (Longtail-Keywords) oder generischen Suchanfragen soll RankBrain dabei helfen, diese besser zu interpretieren. (Quellen: searchengineland.com und Searchmetrics)

Kurz gefasst ermöglicht RankBrain einen einfacheren Umgang mit neuen oder sehr generischen Suchanfragen, indem es Verknüpfungen zu ähnlichen bekannten Suchanfragen herstellt und lernt, die Suchintention hinter den Suchanfragen des Nutzers basierend auf statistischen Erfahrungswerten besser zu identifizieren. Die Nutzerintention steht hier also wieder einmal im Vordergrund. Mit RankBrain können:

  • Mehrdeutige (generische) Suchanfragen besser interpretiert werden
  • Umgangssprache und Wortneuschöpfungen besser erkannt werden
  • Suchanfragen per Sprachfunktion besser interpretiert werden

Welche Auswirkungen hat RankBrain?

Da RankBrain bei jeder Suchanfrage genutzt wird, beeinflusst es die Rankings von sehr vielen Websites. Google hat bis dato offiziell nur wenige verständliche Beispiele zur genauen Funktion von RankBrain gegeben. Kai Spriestersbach hat jedoch einige gute Beispiele gesammelt. So wurde für die folgende Suchanfrage nach RankBrain ein deutlich sinnvolleres Suchergebnis ausgespielt, als vorher:

Suchergebnisse zur Suchanfrage "Why are PDFs so weak" vor RankBrain

Suchergebnisse zur Suchanfrage „Why are PDFs so weak“ vor RankBrain

Suchergebnisse zur Suchanfrage "Why are PDFs so weak" nach RankBrain

Suchergebnisse zur Suchanfrage „Why are PDFs so weak“ nach RankBrain

Auch in Deutschland hilft RankBrain dabei, Suchanfragen besser zuzuordnen wie Kai Spriestersbach zeigt. Wurde vor RankBrain zur Frage „Wer ist abs?“ nur der offensichtlichere Bezug zum Antiblockiersystem (ABS) hergestellt, spielt Google mittlerweile andere relevantere Seiten zu der Suchanfrage in den Suchergebnissen aus, da mit Hilfe von RankBrain erkannt wird, dass bei der Frage „WER ist abs?“ eher nach einer Person, als nach einem System gesucht wird.

Suchergebnisse zur Suchanfrage "Wer ist Abs" vor RankBrain

Suchergebnisse zur Suchanfrage „Wer ist Abs“ vor RankBrain

Suchergebnisse zur Suchanfrage "Wer ist Abs" nach RankBrain

Suchergebnisse zur Suchanfrage „Wer ist Abs“ nach RankBrain

Laut Kai Spriestersbach haben andere Rankingfaktoren, wie Beispielsweise Backlinks und Keywords im Title seit RankBrain an Bedeutung verloren, da Google nun basierend auf maschinell erfassten statistischen Erfahrungswerten in der Lage ist Beziehungen zwischen Suchanfragen herzustellen, die vorher nicht möglich waren. Nutzersignale und die Nutzer-Intention hinter einer Suchanfrage spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Quality Update oder Phantom Update

Immer Mal wieder finden unerwartete und unerklärte Schwankungen in den Suchergebnissen statt, da Google Änderungen im Algorithmus testet und diese nicht wie bei den Panda oder Penguin Updates kommuniziert. Da es keinen offiziellen Namen für derartige Updates gibt, hat sich der Name Phantom Update oder Quality Update entwickelt. Generell scheint es sich bei Updates dieser Art um Änderungen im Kern des Algorithmus zu handeln, die sich laut Google auf die Qualitätssignale des Core Algorithmus beziehen. Die genaue Natur der betroffenen Ranking Signale kommentiert Google jedoch nicht. Martin Mißfeldt vermutet jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen dem Phantom Update im Frühjahr 2015 und dem Roll-out von RankBrain besteht. Da der genaue Zeitpunkt des Roll-outs von RankBrain nicht offiziell bestätigt wurde und im Oktober 2015 nur kommuniziert wurde, dass RankBrain bereits seit mehreren Monaten Teil des Algorithmus sei, würde der Zeitpunkt des Phantom Updates im Frühjahr 2015 gut mit dem Roll-out von RankBrain übereinstimmen.

In letzter Zeit wurde vermutet, dass ein weiteres Phantom Update ausgerollt wurde (Searchmetrics und internetworld berichteten darüber). Eine offizielle Bestätigung von Google gab es bisher noch nicht.

Welche Ziele verfolgt Google mit dem Phantom Update?

Bei den Phantom Updates stehen laut Searchmetrics Qualität und Nutzerintention im Fokus. Hochwertige, relevante und einzigartige Inhalte und eine gute Website Struktur, die es ermöglicht alle Inhalte auch einfach zu erreichen, werden positiv bewertet. Laut der von Google veröffentlichen Quality Rater Guidelines liegt der Fokus bei der Bewertung von Websites vor allem auf dem Grad der Befriedigung der Nutzerintention, wie auch Kai Spriestersbach behauptet. Gerade aus diesem Grund ist eine Vermutung, dass RankBrain und die Quality bzw. Phantom Updates etwas miteinander zu tun haben einleuchtend.

Welche Auswirkungen hat das Phantom Update?

In der Kalenderwoche vom 04.05.2015 bis 11.05.2015 haben Domains weltweit laut Sistrix zwischen 20% und 60% an Sichtbarkeit verloren. Anschließend bestätigte Google eine Änderung des Core Algorithmus vorgenommen zu haben.

Das Update scheint jedoch nicht einen spezifischen Website-Typ zu betreffen, sondern verschiedene Website-Typen. Laut Searchmetrics sind vor allem Nutzersignale ausschlaggebend. Wenn der Inhalt einer Seite thematisch oder strukturell nicht auf die Intention des Nutzers abgestimmt ist, was sich durch negative Nutzersignale auszeichnet, wirkt sich dies langfristig auf die Sichtbarkeit einer Website aus.

Fazit

Google fokussiert sich immer mehr auf den Nutzer und seine Erfahrung mit einer Website. Ständiges Testing und laufende Veränderungen in Form von größeren und kleineren Updates sind hierfür Grundvoraussetzungen. Als Faustregel solltet ihr euch merken:

Wer SEO qualitativ hochwertig umsetzt, seriös und transparent arbeitet und Kreativität einbringt, der lässt sich von Panda, Penguin, RankBrain und Co. nicht beeindrucken.

Wenn ihr hierbei immer darauf abzielt eurem Nutzer einen individuellen Mehrwert zu bieten und euch Gedanken darüber macht, warum Nutzer überhaupt eure Seiten besuchen, und dahingehend optimiert, seid ihr bereits auf dem richtigen Weg.

 

Bildnachweis: Einige der verwendeten Bilder stammen von stramark.

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