Excel für SEOs: Diese Formeln helfen euch bei Auswertungen und Analysen

von | Jun 8, 2021 | SEO

Ein großer Teil der SEO-Arbeit besteht aus Analysen der Daten aus verschiedenen Online Tools. Mit Excel könnt ihr diese Daten zusammenführen und sie so leichter vergleichen und auswerten. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Funktionen für SEO-Analysen nützlich sind und wie ihr sie anwendet.

Wofür ist Excel gut?

Microsoft Excel ist eines der bekanntesten, weit verbreitetsten und meistgenutzten Tabellenkalkulationsprogramme. Die Einsatzmöglichkeiten sowie der Leistungsumfang der Grundausstattung ist sehr umfangreich und das Programm bietet eine Vielzahl von Berechnungsfunktionen, Formeln und Datenverarbeitungsmöglichkeiten. Mit Hilfe von Excel wird die Analyse von Kennzahlen im Online Marketing stark erleichtert.

Auch für SEOs ist Excel von großer Wichtigkeit, da bei der Suchmaschinenoptimierung häufig Daten aus verschiedenen Online Tools ausgewertet werden. So unterstützt der Einsatz von Excel dabei, zielgerichtete und zahlenfundierte Empfehlungen für die Optimierung von Webseiten und Suchmaschinen wie Google zu entwickeln, indem bspw. per csv Export die Tool-Daten in Excel zusammengeführt, sortiert, strukturiert, ausgewertet und analysiert werden können. Das ist allerdings nicht immer so leicht.

Vielleicht kommt es euch auch bekannt vor: Eine scheinbar einfache Datenauswertung artet in einem Copy-Paste Gemetzel aus, ihr verliert euch in den Tiefen eures Excel-Arbeitsblattes oder kreiert lange, verschachtelte Formeln, die am Ende doch nicht das gewünschte Ergebnis liefern? Und ihr wisst, dass es sehr wahrscheinlich auch einfacher geht, aber euch fehlen die ein/zwei Excel Tipps und Tricks. In den meisten Fällen, in denen Daten manuell aktualisiert oder berechnet werden, gibt es auch eine Formel, die das automatisch erledigen kann. Bevor ihr also stundenlang Daten hin und her kopiert oder Zellen zählt, ist es sinnvoll nach einer schnelleren Excel-Lösung zu suchen.

Dieser Blogbeitrag wird euch die wichtigsten Excel-Funktionen für SEOs zeigen. Zuerst werden dazu die wichtigsten Excel-Grundfunktionen vorgestellt. Anschließend werden weitere relevante Funktionen wie der SVerweis, Wenn-Funktionen und Pivot für die tägliche SEO-Arbeit erklärt.

Solltet ihr weitere zentrale Excel-Funktionen vermissen oder ihr weitere ergänzende Formeln kennt, schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

Excel-Grundfunktionen

Excel-Einfügeoptionen

In der täglichen SEO-Arbeit, bspw. beim Aufbereiten von Webanalyse-Daten, Erstellen von Keyword-Listen oder Websitestrukturempfehlungen, ist das Übertragen von Inhalten und Elementen einer Zeile in bspw. eine Spalte unerlässlich. Sobald die zu übertragenen Daten kopiert wurden (STRG + C), kann durch den Klick der rechten Maustaste unter den Einfügeoptionen ausgewählt werden, wie die Daten eingefügt werden sollen. Hier bietet Excel verschiedene Einfügeoptionen. So können bspw. Zeilen/Spalten getauscht (transponieren), die Ursprungsformatierung beibehalten, nur die Formeln eingefügt oder auch ausschließlich die Zellwerte übertragen werden, sodass die hinterlegenden Formeln nicht mit kopiert werden.

Einfügeoptionen in Excel

Einfügeoptionen in Excel

Excel Shortcuts

Excel bietet, wie auch alle anderen Microsoft Produkte, die Möglichkeit mit Shortcuts/Tastenkombinationen zu arbeiten, die die Arbeit mit dem Programm effizienter gestalten. Mit deren Hilfe könnt ihr bei der Arbeit viel Zeit sparen.

In der folgenden Tabelle haben wir euch die wichtigsten Excel Shortcuts für Windows und Mac zusammengestellt.

Funktion Beschreibung Windows Mac
Zellen einfügen Einfügen von Zellen, Zeilen oder Spalten. [Strg] + [+] [ctrl] + [⇧] + [=]
Zellen löschen Löschen von Zellen, Zeilen oder Spalten. [Strg] + [-] [⌘] + [-]
Zelle kopieren Kopieren des Inhalts einer Zelle in eine andere [Strg] + gedrückte linke Maustaste [alt] + gedrückte Maustaste
Format ändern Öffnet das Dialogfeld zum Ändern der Formatierung [Strg] + [1] [⌘] + [1]
Datum einfügen Fügt das aktuelle Datum in eine Zelle ein. [Strg] + [.] [ctrl] + [,]
Tabelle einfügen Erstellen einer Tabelle. [Strg] + [T] [⌘] + [T]
Zeilenumbruch einfügen Fügt einen Zeilenumbruch in eine Zeile ein. [Alt] + [Enter] [⇧] + [⌘] + [Enter]
Zeile markieren Wählt die Zeile/n der ausgewählten Zelle/n aus. [⇧] + [Leertaste] [⇧] + [Leertaste]
Spalte markieren Wählt die Spalte/n der ausgewählten Zelle/n aus. [Strg] + [Leertaste] [ctrl] + [Leertaste]
Zeile ausblenden Blendet eine ganze Zeile aus. [Strg] + [8] [⌘] + [8]
Zeile einblenden Macht die Ausblendung der Zeile rückgängig. [Strg] + [⇧] + [8] [⌘] + [⇧] + [8]
Spalte ausblenden Blendet eine ganze Spalte aus. [Strg] + [9] [⌘] + [9]
Spalte einblenden Macht die Ausblendung der Spalte rückgängig. [Strg] + [⇧] + [9] [⌘] + [⇧] + [9]
Anfang des Dokuments Springt an den Anfang des Datenbereichs (links oben). [Strg] + [Pos 1] [ctrl] + [Pos 1][ctrl] + [fn] + [↑]
Ende des Dokuments Springt an das Ende des Datenbereichs (rechts unten). [Strg] + [Ende] [ctrl] + [Ende][ctrl] + [fn] + [↓]
Anfang/Ende der Zeile Springt zur ersten / zur letzten nicht leeren Zelle in einer Zeile. [Strg] + [←] / [→] [⌘] + [←] / [→]
Anfang/Ende der Spalte Springt zur ersten / zur letzten nicht leeren Zelle in einer Spalte. [Strg] + [↑] / [↓] [⌘]+ [↑] / [↓]
Tabellenblatt wechseln Wechselt in das nächste / das vorherige Tabellenblatt [Strg] + [Bild ↑] / [Bild ↓] [ctrl] + [Bild ↑] / [Bild ↓][alt] + [←] / [→]
Tabellenblatt einfügen Fügt der Arbeitsmappe ein neues Blatt hinzu. [⇧] + [F11] [fn] + [⇧] + [F11]
Speichern unter Öffnet den Dialog zum Speichern der Datei unter einem bestimmten Pfad. [F12] [⌘] + [⇧] + [S]
Speichern Speichert das Dokument ab. [Strg] + [S] [⌘] + [S]

Excel AutoFill

Die AutoAusfüll-Funktion von Excel unterstützt euch ebenfalls dabei, schnell und sinnvoll benachbarte Zellen mit unterschiedlichen Arten von Daten zu füllen. So können bspw. logische Zahlenreihen erfasst werden, Monate oder Wochentage fortgeführt oder auch Formeln übertragen werden.

Markiert hierfür die Zellen, die ihr als Quelle verwenden möchtet und fahrt mit dem Mauszeiger zur unteren rechten Ecke des markierten Zellblocks, bis ein Pluszeichen erscheint. Mit gedrückter Maustaster könnt ihr nun über die benachbarten Zellen fahren, die ergänzt werden sollen. Auch durch einen Doppelklick ergänzt Excel die benachbarten Zellen automatisch.

AutoFill-Funktion

AutoFill-Funktion

Excel Formeln

Alle Formeln in Excel beginnen immer mit einem „Gleichheitszeichen =“. Wie in der Mathematik wird anschließend in Klammern () festgelegt, in welcher Reihenfolge die Berechnungen durchgeführt werden sollen. So ist das Ergebnis von =3+4*2 ein anders als =(3+4)*2

Zur einfachen Berechnung können auch in Excel die bekannten mathematischen Zeichen genutzt werden:

Addition                  +

Subtraktion              –

Multiplikation           *

Division                  /

Exponentialfunktion   ^

Durch das Verwenden von Formeln, können Berechnung deutlich vereinfacht werden. Die zu berechnenden Werte können in den Formeln sowohl manuell eingegeben und berechnet werden als auch anhand bereits befüllter Zellen bzw. vorhandener Daten.

Werden mehrere Excel-Zellen miteinander verrechnet, ist es wichtig, die Zell-Bezüge zu berücksichtigen. So werden mehrere einzelne Zellen durch ein Semikolon getrennt (;) und zusammenhängende Zellbereiche mit einem Doppelpunkt (:) angegeben. Demnach sind auch hier verschiedene Formeln mit unterschiedlichen Ergebnissen möglich.

Die wichtigsten Excel-Grundformeln sind:

= SUMME (Zellbereich)

= MITTELWERT (Zellbereich)

= ANZAHL (Zellbereich)

Beispiel manuelle Summenberechnung:

Manuelle Summenberechnung

Manuelle Summenberechnung

Beispiel Summenberechnung einzelne Zellen:

Summenberechnung einzelner Zellen

Summenberechnung einzelner Zellen

(Hinweis: Um mehrere einzelne Zellen durch Klicks auswählen zu können, muss die „Strg-Taste“ gehalten werden.)

Beispiel Summenberechnung zusammenhängende Zellbereiche:

Summenberechnung zusammenhängender Zellbereiche

Summenberechnung zusammenhängender Zellbereiche

(Hinweis: Klick in die oberste/unterste Zellen des Zellbereichs, halten der linken Maustaste und ziehen bis der zu berechnende Bereich ausgewählt ist.)

Eine weitere wichtige Excel-Grundfunktion für SEOs ist das Verketten von Zellen. So könnt ihr Daten bzw. Texte aus mehreren Zellen in eine zusammenführen und beispielsweise Name und Vorname in eine Zelle zusammengeführt werden.

=VERKETTEN (Zellbereiche oder “xyz“)

Beispiel Verketten

Verketten

Verketten

(Hinweis: Weitere Texte oder Leerzeichen, die eingefügt werden sollen, müssen in Anführungszeichen “ “ gesetzt werden.)

So wie die Formel „Verketten“ mehrere Zellen miteinander verbindet, können mit der Option „Text in Spalten“ Zellinhalte voneinander getrennt werden. Das ist beispielsweise hilfreich bei der Arbeit mit URLs. Mit der Funktion können Subdomains / Unterverzeichnisse oder UTM-Parameter getrennt werden. Die Option „Text in Spalten“ könnt ihr unter dem Excel-Reiter Daten in den Datentools finden.

Text in Spalten

Text in Spalten

Hier kann eingestellt werden, an welchen Zeichen die Trennung genau vorgenommen werden soll:

Trennung nach Zeichen

Trennung nach Zeichen

Mit dem Dollarzeichen in einer Excel-Formal kann man Spalten und Zellangaben festsetzen, sodass auch beim Kopieren von Formeln in andere Tabellenbereiche, die Formel nicht anpasst wird und die Zellbezüge immer gleichbleiben.

Wenn die Dollarzeichen nicht vorhanden sind, behandelt Excel die in den Zellbereichen hinterlegten Berechnungen als relative Positionierung und passt diese auf das Ziel der Kopie an.

Der Unterschied wird in dem folgenden Beispiel dargestellt:

Ursprüngliche Summen-Formel

Ursprüngliche Summen-Formel

Summe mit verschobenem Zellbezug

Summe mit verschobenem Zellbezug

Summe mit $-Zeichen

Summe mit $-Zeichen

Zellbezug ändert sich nicht

Zellbezug ändert sich nicht

Excel – weitere wichtige Funktionen

SVerweis

Wenn Datengruppen aus zwei verschiedenen Tabellen in eine zusammengeführt werden sollen, kann natürlich jeder Zellwert einzeln kopiert und einfügt werden. Bei größeren Datenmengen wird jedoch schnell deutlich, dass dieser Weg langwierig ist. Hier hilft Excel mit der SVerweis-Funktion. Mit Hilfe des SVerweises werden zwei verschiedene Quellen verknüpft. Dies funktioniert über eine eindeutig zuordenbare Werte – einen Primärschlüssel, der links in der Tabelle steht. Mit der SVerweis-Funktion können nur Werte interpretiert werden, die rechts von dem Primärschlüssel stehen.

Vor der Anwendung dieser Formel, kopiert ihr am besten die Daten, die ihr zusammenfügen möchtet, in ein Excel-Dokument in zwei verschiedene Tabellenblätter. Zur Veranschaulichung des SVerweises nehmen wir an, dass ihr die Daten aus Tabelle 2 in deine Tabelle 1 übertragen bzw. diese ergänzen möchtet. Prüft als nächstes, ob mindestens eine Spalte in Tabelle 1 und Tabelle 2 identisch ist.

= SVERWEIS(Suchkriterium, Matrix, Spaltenindex, [Bereich_Verweis])

Die Formel zum SVERWEIS setzt sich zusammen aus verschiedenen Variablen:

  • Suchkriterium: Hiermit ist der Tabellenbereich gemeint, der in beiden Tabellen identisch sein muss.
  • Matrix: Das ist der Tabellenbereich, aus dem die Excel-Daten übernommen werden sollen. Enthalten sein müssen hier auch die identischen Werte zum Suchkriterium.
  • Spaltenindex: Durch die hier angegebene Zahl wird festgelegt, aus welcher Tabellenspalte (der zuvor festgelegten Matrix) die Daten übernommen werden sollen.
  • Bereich_Verweis: Hier muss FALSCH angegeben werden, wenn ihr nur exakte Übereinstimmungen der Werte übernehmen möchtet.

Die Formel müsst ihr euch aber nicht merken. Mit einem Klick auf das Funktionssymbol fx öffnet sich ein Dialogfeld über das die entsprechenden Werte eingegeben werden bzw. ausgewählt werden können.

SVerweis

SVerweis

Wenn-Dann-Funktion

Mit WENN-Funktionen kann überprüft werden, ob eine Bedingung für einen Wert zutrifft. Ist die Bedingung richtig bzw. „wahr“, wird ein bestimmter Wert bzw. ein Ergebnis ausgespielt. Ist die Bedingung falsch, erhält man ein anderes Ergebnis.

Die allgemeine Excel Formal für Wenn Funktionen lautet:

=WENN(Logischer_Test; Wahr_Wert; [Falsch_Wert])

So können bspw. Performance-Werte wie die Conversionrate schnell interpretiert werden:

Wenn-Funktionen können auch miteinander verknüpft bzw. verschachtelt werden, sodass Ergebnisse ausgewertet, berechnet und in überschaubare Einheiten gliedert werden. So lassen sich Daten schneller gliedern.

WENN-Funktion

WENN-Funktion

WENN-Funktionen können auch genutzt werden, um das Zählen oder das Aufsummieren von bestimmten Inhalten zu erleichtern. So kann die einfache WENN-Funktion ergänzt werden mit ZÄHLEN, SUMME, UND/ODER-Funktionen.

Wenn ihr zum Beispiel prüfen wollt, ob bzw. wie oft ein Unterverzeichnis aufgerufen wurde, könnt ihr die ZÄHLENWENN-Funktion anwenden.

=ZÄHLENWENN(Bereich; Suchkriterium)

Der Bereich legt fest, wo Excel genau suchen soll. Wählt hier den Bereich, den ihr analysieren wollt. Das Suchkriterium bestimmt hingegen, welche Zahlen oder Werte Excel zählen soll. Achtet darauf, dass ihr Texte in Anführungszeichen setzen müsst.

Bei SUMMEWENNS-Funktionen werden Inhalte von Zellen addiert, die eine bestimmte Bedingung erfüllen. Wenn ihr prüfen wollt, wie viele Leads ein Beitrag erzielt hat, den eine bestimmte Person erstellt hat, ist es sinnvoll diese Formel anzuwenden.

=SUMMEWENNS(Summen_Bereich; Kriterien_Bereich1, Kriterium1; [Kriterien_Bereich2; Kriterium2],…)

Schließlich sind im Zusammenhang von WENN-Funktonen noch die Erweiterung durch die UND / ODER-Funktion zu erwähnen. Hier wird die WENN-Formel mit weiteren Bedingungen ergänzt. Wie verschachtelt die Formel nachher ist, liegt an euch und eurer Anforderung an die WENN-Formel.

=WENN(ODER(Logischer_Wert1; Logischer_Wert2); Wahr_Wert; [Falsch_Wert]))

Pivot

Meine persönliche Lieblings-Excel-Funktion sind allerdings Pivot-Tabellen. Mit dieser Funktion könnt ihr in einer neuen Tabelle Daten segmentieren ohne aufwendig viele verschachtelte SUMMEWENNS- bzw. WENN-Formeln erstellen zu müssen. In Pivot-Tabellen könnt ihr eure Daten, nach Belieben segmentieren, extrahieren und zusammenfassen, ohne die ursprüngliche Struktur dafür ändern zu müssen.

Unter dem Excel-Reiter „Einfügen“ findet ihr die Funktion „PivotTable“. Es öffnet sich ein Dialogfeld, in dem ihr festlegen könnt, welche Daten analysiert werden sollen und wo die neue Pivot-Tabelle eingefügt werden soll. Wenn ihr eine externe Datenquelle verwenden wollt, könnt ihr diese hier verbinden.

Pivot-Tabelle erstellen

Pivot-Tabelle erstellen

Nachdem ihr eure Datenquelle sowie den Zielort der neuen Pivot-Tabelle festgelegt habt, öffnet Excel automatisch ein neues Dialogfeld:

Pivot-Tabelle definieren

Pivot-Tabelle definieren

Hier könnt ihr dann festlegen, was wie segmentiert bzw. gefiltert werden soll. Die Daten, die ausgewählt werden sollen, könnt ihr per Drag & Drop in das jeweilige Pivot Feld ziehen.

  • Filter: Hier wird festgelegt, ob die Datengruppe auf bestimmte Zeilen reduziert werden soll. Die Funktion funktioniert wie ein normaler Excel-Filter.
  • Spalten: Damit wird bestimmt, welche Daten in einer Spalte stehen.
  • Zeilen: Hier wird die Ausgabe der Zeilen der neuen Tabelle festgelegt. Beachtet, dass Daten entweder in einer Spalte oder Ziele stehen können.
  • Wert: Das ist das spannendest Feld. Hier könnt ihr für die Daten, die durch die Zeilen und Spalten aufgespielt werden, Berechnungen durchführen. Beispielsweise kann die Summe, der Durchschnitt, Maximal-/Minimalwerte oder auch die Anzahl angegeben werden.

Im folgenden Beispiel habe ich eine Pivot-Tabelle verwendet, um eine Keywordanalyse zu erstellen:

Keyword-Tabelle als Pivot

Keyword-Tabelle als Pivot

Pivot-Felder

Pivot-Felder

Keyword-Daten

Keyword-Daten

Formate anpassen: Verweildauer aus Google Analytics

Bei Datenexporten aus Tools wie Google Analytics kann es vorkommen, dass die Zeit-Formate nicht korrekt formiert sind. Beispielsweise wird die Verweildauer in Analytics fortlaufend in Sekunden gezählt. Um eine bessere Darstellung und sofortige Interpretation der Werte zu ermöglichen, könnt ihr diese schlecht deutbaren Timestamps umformieren.

Zeit-Format aus Google Analytics

Zeit-Format aus Google Analytics

Google Analytics erfasst die durchschnittliche Zeit auf der Seite fortlaufend in Sekunden. Auf den ersten Blick lassen sich die Zahlen nicht gut interpretieren.

In den Exportdaten der Zeiten müsst ihr festlegen, welche Werte als Stunden, Minute oder auch Sekunde interpretiert werden soll. Da bei dem Export-Beispiel aus Google Analytics keine Minuten und Stundenwerte angegeben werden, legt ihr hierfür einfach den Wert „0“ fest.

Werte angeben

Werte angeben

Daraufhin passt Excel den Wert an – häufig jedoch noch nicht automatisch im korrekten Format. Aus dem Grund müsst ihr anschließend noch einmal das Zeit-Format auswählen.

Zeit-Format auswählen

Zeit-Format auswählen

Anschließend seht ihr auf den ersten Blick, wie lange sich ein Nutzer auf der Seite aufgehalten hat.

Sinnvolles Zeitformat

Sinnvolles Zeit-Format

Fazit

Excel bietet SEOs sehr viele Möglichkeiten, effizienter, schneller und genauer arbeiten zu können. Das Zusammenziehen der Daten aus verschieden Tools wird damit sehr viel einfacher. Mit unseren Tipps und Tricks haben wir euch die Arbeit hoffentlich etwas erleichtert. Habt ihr noch Fragen zu bestimmten Excel-Skills für SEOs? Dann schreibt sie in die Kommentare.

<a href="https://www.luna-park.de/blog/author/kpa/" target="_self">Kerstin Paetsch</a>

Kerstin Paetsch

Kerstin ist seit Anfang 2019 als Projektmanagerin bei lunapark und unterstützt vor allem das SEO-Team. Vorher war sie unter anderem als Community und Review-Managerin bei Dorel Juvenile GmbH und im Bereich Kundenstudien &- projekte bei Renault Deutschland tätig.

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