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not provided – SEO ohne Suchbegriff

Im vergangenen Jahr nahm in Google Analytics ein besonderer Eintrag in der Auflistung der organischen Suchbegriffe zunehmend Gewicht ein: „not provided“. Inzwischen dürfte die Zeile bei den meisten Websites der erste Eintrag sein. Was genau steckt dahinter und wie kann man damit umgehen?

In der aktuellen Ausgabe der t3n gibt Markus Tipps zum Umgang mit „not provided“-Angaben in der Webanalyse und erklärt, was es mit Tracking ohne Suchbegriff auf sich hat. Er beschreibt den Status Quo und liefert aktuelle Zahlen (u.a. Deutschland-Anteil der Visits über Google ohne Angabe des Keywords).  Welche Konsequenzen hat die Entwicklung für die Webanalyse und vor allem – was kann man tun?

„Kein Website-Betreiber hat ein Recht auf die Keyword-Daten von Google. Die Suchmaschine könnte die Keywords auch komplett unterbinden  und  es  gebe  dagegen  keine  Handhabe.  Der  Anteil  der nicht  übermittelten  Suchphrasen  wird  in  Zukunft  kaum  weniger werden, eher noch zunehmen; daher lohnt sich ein Blick auf alternative Quellen und Ansätze. Einen hundertprozentigen Ersatz gibt es allerdings nicht.“

Abschließend stellt Markus die Frage, was Google damit bezweckt: „Schützt  es  die  Privatsphäre  der  Besucher,  wenn  der Suchbegriff nicht an die Zielseite übergeben wird?  Oder  verschafft  sich  Google  einen  Vorteil  gegenüber  Mitbewerbern?“

Den kompletten Artikel findet Ihr in der aktuellen t3n.
Wie sind Eure Erfahrungen mit „not provided“-Angaben und welche Tipps könnt Ihr ergänzen?

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2 Antworten
  1. Markus
    Markus says:

    Denke ich auch, die Suche nimmt ja eh immer mehr persönliche Daten mit auf, also etwa Regionalität, Historie, Soziale Infos, usw. Die Rankingergebnisse verteilen sich also eh mehr und mehr.

    SEO in die Gesamtstrategie zu integrieren ist und war schon immer wichtig, weswegen Modelle mit speziellen SEO-Landingpages immer weniger funktionieren. Wir gehen immer ganzheitlich an die Webpräsenzen der Kunden heran, aber der eine oder andere Marktbegleiter baut immer noch „Profi-Seiten“.

    Antworten
  2. GAnalyticsBlog
    GAnalyticsBlog says:

    Hey Markus,

    diese Entwicklung passt aber meiner Meinung nach ganz gut dazu, dass sich SEO sowieso wandelt (man kann irgendwie auch alles positiv verkaufen). Siehe den ersten Punkt dieser Infografik: http://bjoerntantau.com/wie-dramatisch-sich-seo-veraendert-hat-13122012.html

    D. h. wir werden in Zukunft eine viel “User zentrierte” Herangehensweise beim Betrieb bzw. der Optimierung von Webseiten wählen müssen ohne auf einzelne Keywords zu achten.

    Die Entwicklung von Google Analytics hin zu „Universal Analytics“ unterstreicht diese Theorie eigentlich nur: http://ganalyticsblog.de/analytics-features/universal-analytics-alle-ankundigungen-des-google-analytics-summit-2012/

    Viel wichtiger als einzelne Keywords zu bewerten wird es in Zukunft sein SEO in die Gesamtstrategie aus Social, SEA, UX, PR, Conversion Optimierung usw. zu integrieren und somit in den persönlichen Stream des Users zu gelangen anstatt mit Keyword XYZ auf Position 1 zu landen (ist eigentlich ja heute auch schon so).

    Viele Grüße
    Mario

    Antworten

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