Strukturierte Daten helfen Suchmaschinen, eure Inhalte besser zu verstehen, und können die Darstellung als Rich Result ermöglichen. Mit Schema.org könnt ihr beispielsweise Produkte, Veranstaltungen oder Unternehmen auszeichnen. Wir zeigen euch, wie ihr strukturierte Daten implementiert und für SEO und GEO nutzt.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Grundlagen: Schema.org macht Inhalte für Suchmaschinen maschinenlesbar.
- Implementierung: Google empfiehlt JSON-LD als Format. In WordPress kann Rank Math das Markup automatisch einbinden.
- SEO und GEO: Strukturierte Daten helfen bei der Einordnung von Inhalten, sind aber kein direkter Rankingfaktor und keine Garantie für KI-Sichtbarkeit.
- Erfolgsmessung: Mit Google-Testtools und der Search Console prüft ihr Markups und Suchergebnisse.
Was sind strukturierte Daten?
Strukturierte Daten sind standardisierte Informationen, mit denen ihr die Inhalte eurer Website für Suchmaschinen und andere Systeme eindeutig beschreibt. Sie helfen Maschinen dabei, beispielsweise Produkte, Veranstaltungen oder Unternehmen zu erkennen und die zugehörigen Angaben richtig einzuordnen.
Wie strukturierte Daten funktionieren, wie ihr sie auf eurer Website einsetzt und ihre Umsetzung überprüft, erklärt Google Search Central im folgenden Video mit Martin Splitt.
Mit strukturierten Daten könnt ihr beispielsweise folgende Informationen auszeichnen:
- Produkte: Preise, Verfügbarkeit und Bewertungen
- Rezepte: Bilder, Bewertungen und Zubereitungszeiten
- Veranstaltungen: Datum, Veranstaltungsort und Ticketinformationen
- Unternehmen: Name, Adresse, Logo und Öffnungszeiten
Diese Informationen kann Google nutzen, um Suchergebnisse beispielsweise um Bilder, Sternebewertungen oder Zubereitungszeiten zu erweitern.
Solche zusätzlichen Angaben können Nutzern die Auswahl eines passenden Suchergebnisses erleichtern und sich positiv auf die Klickrate auswirken.
Wie werden strukturierte Daten in der Google Suche dargestellt?
Suchergebnisse, die Google um zusätzliche Informationen oder visuelle Elemente erweitert, werden als Rich Results bezeichnet. Für klassische Suchergebnisse, die um Angaben wie Bewertungssterne oder Preise ergänzt werden, ist auch der Begriff Rich Snippets gebräuchlich. Sie sind eine Form von Rich Results und keine eigenständige Suchfunktion. Die früher verwendete Bezeichnung Rich Cards für besonders visuelle Ergebnisse ist heute weitgehend durch den Oberbegriff Rich Results ersetzt worden.
Für viele von Google unterstützte Rich-Result-Typen, beispielsweise für Rezepte, Produkte oder Veranstaltungen, sind passende strukturierte Daten Voraussetzung. Andere Erweiterungen von Suchergebnissen kann Google auch ohne entsprechendes Markup erzeugen. Eine Garantie für die Anzeige als Rich Result gibt es jedoch nicht: Selbst wenn alle Anforderungen erfüllt sind, entscheidet Google, ob und in welcher Form ein Rich Result erscheint. Welche Darstellungen Google unterstützt, zeigt die Google-Galerie für strukturierte Daten.
Neben Rich Results können strukturierte Daten Google dabei helfen, Informationen über Unternehmen, Personen und andere Entitäten besser zuzuordnen. Diese Zusammenhänge sind auch für den Google Knowledge Graph relevant. Er verknüpft Informationen aus unterschiedlichen Quellen, die Google beispielsweise in einem Knowledge Panel anzeigen kann.
Strukturierte Daten sind dabei nur eine mögliche Informationsquelle. Sie können Google helfen, ein Unternehmen eindeutig zu erkennen, garantieren aber weder die Aufnahme in den Knowledge Graph noch die Anzeige eines Knowledge Panels.
Welche strukturierten Daten gibt es?
Zu den wichtigsten strukturierten Daten gehören Auszeichnungen für Veranstaltungen, Hotels, lokale Unternehmen, Organisationen, Artikel, Rezepte, Produkte, Bewertungen, Videos, Stellenanzeigen, Breadcrumbs und FAQ-Seiten.
Die Grundlage dafür bildet Schema.org, ein gemeinsamer Standard zur Beschreibung von Website-Inhalten. Er stellt zahlreiche Datentypen und Eigenschaften bereit, mit denen ihr Informationen eindeutig auszeichnen könnt. Im Folgenden stellen wir euch die wichtigsten Anwendungsbereiche vor.
Lokale Unternehmen
Für lokale Unternehmen wie Restaurants, Friseure oder Geschäfte eignet sich der Datentyp LocalBusiness mit seinen verschiedenen Untertypen. Welche Angaben Google für entsprechende Suchfunktionen unterstützt, erfahrt ihr in der Dokumentation zu strukturierten Daten für lokale Unternehmen.
Für lokale Unternehmen sind insbesondere folgende Angaben interessant:
- Standort: Adresse und geografische Lage
- Kontaktmöglichkeiten: Telefonnummer und Website
- Öffnungszeiten: reguläre und abweichende Öffnungszeiten
- Unternehmensart: beispielsweise Restaurant, Geschäft oder Friseursalon
Strukturierte Daten ergänzen damit die lokale Suchmaschinenoptimierung. Sie ersetzen allerdings kein gepflegtes Google Unternehmensprofil und sorgen nicht automatisch für bessere Positionen in Google Maps.
Organisationen und Unternehmensdaten
Im Bereich der Unternehmensinformationen bieten strukturierte Daten zahlreiche Möglichkeiten. Ihr könnt beispielsweise den offiziellen Unternehmensnamen, die Website, das Logo und weitere Angaben mit dem Datentyp Organization auszeichnen.
Über die Eigenschaft sameAs lassen sich außerdem passende externe Profile oder Seiten angeben, die dieselbe Organisation beschreiben. Dazu können beispielsweise offizielle Unternehmensprofile in sozialen Netzwerken gehören.
Wichtig ist, dass alle Angaben korrekt und möglichst konsistent sind. Veraltete Telefonnummern, unterschiedliche Unternehmensnamen oder widersprüchliche Standortinformationen können die eindeutige Zuordnung erschweren.
Mit der Auszeichnung des Logos könnt ihr Google mitteilen, welches Bild eure Organisation offiziell verwendet.
Veranstaltungen
Wenn ihr Veranstaltungen wie Konzerte, Seminare oder Schulungen anbietet, könnt ihr mit dem Datentyp Event den Namen, das Datum, den Veranstaltungsort und gegebenenfalls Ticketinformationen auszeichnen. Google kann diese Angaben für entsprechende Veranstaltungsfunktionen in der Suche nutzen.
Hotels und Unterkünfte
Mit dem Datentyp Hotel könnt ihr beispielsweise den Namen, die Adresse, Bilder und Ausstattungsmerkmale einer Unterkunft beschreiben. Die Google-Hotelsuche nutzt allerdings auch weitere Datenquellen und Systeme, insbesondere für Preise, Verfügbarkeiten und Buchungsinformationen. Eine Schema.org-Auszeichnung allein reicht deshalb nicht aus, um diese Angaben in der Hotelsuche anzuzeigen.
Artikel und Blogbeiträge
Mit den Datentypen Article, BlogPosting und NewsArticle könnt ihr unter anderem den Titel, den Autor, das Veröffentlichungsdatum und das Beitragsbild eines Artikels auszeichnen.
Die Auszeichnung eignet sich sowohl für Blogbeiträge als auch für redaktionelle Nachrichtenartikel. Ein zusätzliches AMP-Format ist dafür nicht erforderlich.
Rezepte
Rezepte gehören zu den bekanntesten Beispielen für strukturierte Daten. Mit dem Datentyp Recipe könnt ihr unter anderem Bilder, Zutaten, Bewertungen, Zubereitungszeiten und Nährwertangaben auszeichnen. Google kann diese Informationen nutzen, um Rezepte mit zusätzlichen Angaben in der Suche darzustellen.
Produkte
Auch die Auszeichnung eurer Produkte kann die Darstellung in den Suchergebnissen verbessern. Mit dem Produktschema lassen sich beispielsweise der Produktname, ein Bild, der Preis, die Verfügbarkeit und Bewertungen hinterlegen.
Besonders für Onlineshops ist es wichtig, dass die ausgezeichneten Daten mit den sichtbaren Produktinformationen übereinstimmen. Ändert sich beispielsweise ein Preis oder die Verfügbarkeit, müssen auch die strukturierten Daten aktualisiert werden. Idealerweise erfolgt dies automatisch über das Shopsystem, sodass die Angaben stets auf denselben aktuellen Produktdaten basieren.
Google unterscheidet zwischen Produkt-Snippets und Händlerangeboten. Je nach Anwendungsfall gelten unterschiedliche Anforderungen an die strukturierten Daten, die Google in seinen Richtlinien für Produktdaten erläutert.
Bewertungen
Bewertungen können bei geeigneten Inhaltstypen als Sterne oder Rezensionsinformationen in den Suchergebnissen erscheinen. Voraussetzung ist, dass sie sich auf den ausgezeichneten Inhalt beziehen, für Nutzer sichtbar sind und den Google-Richtlinien für Rezensions-Snippets entsprechen. Eine wichtige Einschränkung gilt für Unternehmensbewertungen: Selbstverwaltete Bewertungen auf der eigenen Website berechtigen bei LocalBusiness und Organization nicht zur Darstellung von Bewertungssternen.
Videos
Mit dem Datentyp VideoObject könnt ihr selbst gehostete oder eingebettete Videos auf eurer Website auszeichnen. Dazu gehören beispielsweise Videos von YouTube, die ihr in eure Seiten integriert habt.
Mit VideoObject könnt ihr unter anderem folgende Informationen auszeichnen:
- Titel und Beschreibung des Videos
- Vorschaubild zur visuellen Darstellung
- Upload-Datum zur zeitlichen Einordnung
- Videodauer als zusätzliche Information
- Video-URL zum Auffinden beziehungsweise Abrufen des Videos
Wichtig ist außerdem, dass Google auf die Videoseite und das Vorschaubild zugreifen kann. Die Auszeichnung kann Google dabei helfen, das Video zu erkennen und für Videofunktionen in der Suche zu berücksichtigen.
Wenn ihr viele Videos auf eurer Website veröffentlicht, kann zusätzlich eine Video-Sitemap sinnvoll sein.
Stellenanzeigen
Wenn ihr auf eurer Website konkrete, aktuelle Stellenangebote veröffentlicht, könnt ihr diese mit dem Datentyp JobPosting auszeichnen. So kann Google unter anderem den Jobtitel, den Arbeitsort, das Unternehmen und die Beschäftigungsart erkennen. Die Auszeichnung kann dazu beitragen, dass eure Stellenangebote in der Google-Jobsuche berücksichtigt werden.
Allgemeine Karriereseiten, Messehinweise oder reine Aufforderungen zu Initiativbewerbungen sind keine passenden Ersatzinhalte für ein konkretes Stellenangebot.
Breadcrumbs
Breadcrumbs zeigen die Position einer Unterseite innerhalb der Website-Struktur an. Mit dem Datentyp BreadcrumbList könnt ihr diesen Navigationspfad auch für Suchmaschinen auszeichnen.
Google kann diese Informationen nutzen, um einen verständlichen Navigationspfad in den Suchergebnissen darzustellen. Das hilft Nutzern dabei, die Einordnung einer Seite besser zu verstehen.
FAQ-Seiten
Mit dem Schema.org-Datentyp FAQPage könnt ihr häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten strukturiert auszeichnen.
Seit dem 7. Mai 2026 sind FAQ-Rich-Results vollständig eingestellt und werden für keine Website mehr angezeigt. Zuvor hatte Google die Anzeige auf bekannte, vertrauenswürdige Regierungs- und Gesundheitswebsites beschränkt. Inzwischen ist die Funktion jedoch komplett abgeschafft.
Der Google-Bereich „Weitere Fragen“ ist davon unabhängig und benötigt kein FAQPage-Markup. Ein FAQ-Bereich kann für eure Leser und KI-gestützte Suchsysteme weiterhin sinnvoll sein, wenn er relevante Fragen klar beantwortet. Ein zusätzlicher Sichtbarkeitsvorteil durch FAQPage-Markup in KI-Antworten ist jedoch nicht nachgewiesen. Auch für die Darstellung als FAQ-Rich-Result in Google bietet die Auszeichnung keinen Nutzen mehr.
Was ist Schema.org und wie funktioniert es?
Schema.org ist ein gemeinsamer Standard zur strukturierten Beschreibung von Inhalten, den Suchmaschinen und andere Systeme verwenden können, um Informationen eindeutig einzuordnen. Er wurde unter Beteiligung von Google, Bing, Yahoo und Yandex entwickelt und wird kontinuierlich erweitert.
Auf Schema.org findet ihr zahlreiche Datentypen, beispielsweise für Rezepte, Bewertungen, Produkte, Veranstaltungen, Personen oder Unternehmen. Jeder Datentyp besitzt bestimmte Eigenschaften, mit denen ihr die jeweiligen Inhalte genauer beschreiben könnt.
Schema.org definiert die Datentypen und Eigenschaften, mit denen ihr Informationen auszeichnen könnt. Suchmaschinen wie Google legen zusätzlich fest, welche dieser Auszeichnungen sie für ihre Suchfunktionen unterstützen und welche Angaben dafür erforderlich sind.
Für die Umsetzung empfiehlt Google in den meisten Fällen JSON-LD. Daneben werden auch Microdata und RDFa unterstützt.
Was ist der Unterschied zwischen JSON-LD, Microdata und RDFa?
JSON-LD, Microdata und RDFa sind unterschiedliche Formate, mit denen ihr strukturierte Daten auf einer Website hinterlegen könnt. Alle drei Formate werden von Google unterstützt, sofern die Auszeichnung korrekt umgesetzt ist.
Bei Microdata werden die Informationen direkt in den HTML-Elementen hinterlegt. Das bedeutet, dass ihr beispielsweise den sichtbaren Namen eines Produkts mit zusätzlichen HTML-Attributen auszeichnet.
RDFa funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip. Auch hier werden Eigenschaften über Attribute in die HTML-Struktur eingebunden.
Bei JSON-LD werden die Informationen dagegen in einem separaten Script-Block hinterlegt. Das macht die Auszeichnung gerade bei komplexeren Strukturen übersichtlich und erleichtert die Pflege. Deshalb empfiehlt Google dieses Format in den meisten Fällen. Microdata und RDFa bleiben dennoch unterstützte Alternativen.
Wie könnt ihr strukturierte Daten erstellen und einbinden?
Strukturierte Daten erstellt ihr, indem ihr einen passenden Schema.org-Datentyp auswählt, die erforderlichen Eigenschaften ergänzt und das Markup beispielsweise als JSON-LD in eure Website einbindet. Welche Angaben notwendig sind, hängt vom jeweiligen Datentyp und den Anforderungen der Suchmaschine ab.
Bei der Umsetzung solltet ihr die allgemeinen Google-Richtlinien für strukturierte Daten beachten. Zeichnet nur Informationen aus, die tatsächlich zum jeweiligen Seiteninhalt gehören und für Nutzer zugänglich sind. Die Angaben müssen korrekt und aktuell sein. Eine Produktkategorie darf beispielsweise nicht als einzelnes Produkt und eine Veranstaltungsübersicht nicht als einzelne Veranstaltung ausgezeichnet werden.
Google unterscheidet außerdem zwischen erforderlichen und empfohlenen Eigenschaften. Fehlen Pflichtangaben, kann eine Seite für das entsprechende Rich Result ungeeignet sein. Falsche oder irreführende Auszeichnungen können dazu führen, dass Google Rich Results nicht anzeigt oder eine manuelle Maßnahme ergreift.
Welche Eigenschaften sind für strukturierte Daten erforderlich?
Welche Eigenschaften erforderlich sind, hängt vom Schema.org-Datentyp und der jeweiligen Google-Suchfunktion ab. Für Veranstaltungs-Rich-Results unterscheidet Google beispielsweise zwischen Pflichtangaben wie Name, Beginn und Veranstaltungsort sowie zusätzlichen Informationen, die das Markup ergänzen können.
Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl der erforderlichen und empfohlenen Eigenschaften für den Datentyp Event gemäß den Google-Richtlinien für Veranstaltungsdaten.
| Erforderliche Angaben | Empfohlene Angaben |
|---|---|
Veranstaltungsname (name) |
Beschreibung (description) |
Veranstaltungsbeginn (startDate) |
Veranstaltungsende (endDate) |
Veranstaltungsort (location) |
Bild (image) |
Adresse des Veranstaltungsorts (location.address) |
Veranstaltungsstatus (eventStatus) |
Ticketinformationen (offers) |
|
Veranstalter (organizer) |
|
Mitwirkende (performer) |
Welche zusätzlichen Angaben sinnvoll sind, hängt von der Veranstaltung ab. Bietet ihr keine Tickets an, müsst ihr auch keine Preise oder Verfügbarkeiten hinterlegen.
Außerdem können unterschiedliche Datentypen miteinander kombiniert werden. Ein Veranstaltungsort kann beispielsweise als Place und die zugehörige Adresse als PostalAddress ausgezeichnet werden. Diese Elemente werden dann innerhalb der eigentlichen Veranstaltungsauszeichnung verschachtelt.
So entstehen strukturierte Informationen, die nicht nur einzelne Werte beschreiben, sondern auch deren Zusammenhänge deutlich machen.
Wie sieht ein Veranstaltungs-Markup mit JSON-LD aus?
Mit JSON-LD könnt ihr eine Veranstaltung in einem separaten Codeblock beschreiben, ohne die sichtbaren HTML-Elemente einzeln auszeichnen zu müssen. Die Suchmaschine erhält dadurch alle wichtigen Informationen in einer standardisierten Struktur.
Ein vereinfachtes Beispiel für eine fiktive Veranstaltung sieht folgendermaßen aus:
<script type="application/ld+json">
{
"@context": "https://schema.org",
"@type": "Event",
"name": "SEO-Seminar in Köln",
"startDate": "2026-11-19T10:00:00+01:00",
"endDate": "2026-11-19T16:00:00+01:00",
"description": "Ein Seminar zu den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung.",
"location": {
"@type": "Place",
"name": "Seminarzentrum Köln",
"address": {
"@type": "PostalAddress",
"streetAddress": "Musterstraße 10",
"addressLocality": "Köln",
"postalCode": "50667",
"addressCountry": "DE"
}
}
}
</script>
Das Beispiel zeigt, wie sich verschiedene Schema.org-Typen miteinander verschachteln lassen. Innerhalb des Event-Markups werden der Veranstaltungsort als Place und die Adresse als PostalAddress ausgezeichnet.
Die verwendeten Angaben sind Beispieldaten und müssen bei der Implementierung durch die tatsächlichen Veranstaltungsinformationen ersetzt werden.
Wenn ihr die Veranstaltung zusätzlich um ein Bild, den Veranstalter oder Ticketinformationen ergänzen möchtet, könnt ihr weitere Eigenschaften des Datentyps Event hinzufügen.
Wie könnt ihr strukturierte Daten mit WordPress und Rank Math einbinden?
Mit Rank Math könnt ihr strukturierte Daten direkt in WordPress einbinden, indem ihr einen passenden Schema-Typ auswählt und die erforderlichen Angaben ergänzt. Für normale Blogbeiträge eignet sich beispielsweise eine Artikelauszeichnung, während für andere Inhalte weitere Schema-Typen zur Verfügung stehen.
Öffnet dazu den Schema-Generator von Rank Math im jeweiligen Beitrag und prüft, welche Auszeichnung bereits hinterlegt ist. Anschließend könnt ihr die Eigenschaften anpassen oder bei Bedarf ein zusätzliches Schema erstellen. Welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, hängt von der verwendeten Plugin-Version ab.
Wenn ihr WordPress mit einem Page Builder wie Divi verwendet, solltet ihr anschließend prüfen, ob die strukturierten Daten korrekt ausgegeben werden. Welche Tools sich dafür eignen, erklären wir im Abschnitt zur Prüfung von Markups.
Außerdem ist darauf zu achten, dass nicht mehrere Plugins oder Templates dieselben Informationen widersprüchlich auszeichnen. Werden beispielsweise Organisationsdaten oder Artikeldaten mehrfach ausgegeben, solltet ihr die jeweiligen Markups kontrollieren und gegebenenfalls zusammenführen.
Wie lassen sich JSON-LD-Daten über den Google Tag Manager implementieren?
JSON-LD könnt ihr über den Google Tag Manager implementieren, indem ihr den Code in einem benutzerdefinierten HTML-Tag hinterlegt und über einen passenden Trigger auf den gewünschten Seiten ausgebt. So lassen sich bestimmte Auszeichnungen zentral verwalten, ohne dass ihr jedes Mal die Seitentemplates anpassen müsst.
Nach der Einrichtung solltet ihr überprüfen, ob der Tag auf den vorgesehenen Seiten ausgelöst wird und Google die strukturierten Daten tatsächlich erkennen kann.
Allerdings solltet ihr den Google Tag Manager nicht grundsätzlich als bevorzugte Lösung betrachten. Werden strukturierte Daten erst durch JavaScript nachgeladen, muss Google die Seite zunächst rendern, um die Informationen verarbeiten zu können. Welche Besonderheiten dabei zu beachten sind, beschreibt Google in seiner Dokumentation zu JavaScript-generierten strukturierten Daten.
Gerade bei großen Websites oder häufig wechselnden Informationen wie Produktpreisen und Verfügbarkeiten kann eine direkte Einbindung über das Content-Management-System oder die serverseitige HTML-Ausgabe zuverlässiger sein.
Welche Tools helfen euch bei der Erstellung und Prüfung von Markups?
Für die Erstellung und Prüfung strukturierter Daten eignen sich die Schema.org-Dokumentation, der Schema-Generator von Rank Math, der Google-Test für Rich-Suchergebnisse und der Schema Markup Validator. Während Schema.org die verfügbaren Datentypen und Eigenschaften dokumentiert, unterstützt Rank Math bei der praktischen Erstellung des Markups in WordPress.
Mit dem Google-Test für Rich-Suchergebnisse könnt ihr anschließend eine URL oder einen Codeabschnitt überprüfen und feststellen, ob die Auszeichnung die Anforderungen für unterstützte Google-Suchfunktionen erfüllt.
Das Tool zeigt euch außerdem, ob erforderliche Angaben fehlen oder andere Probleme vorliegen. Je nach Suchfunktion könnt ihr euch auch eine Vorschau der möglichen Darstellung ansehen.
Wenn ihr nicht nur Google-spezifische Rich Results, sondern die allgemeine Schema.org-Struktur überprüfen möchtet, könnt ihr den Schema Markup Validator verwenden. Dieser eignet sich beispielsweise auch für Datentypen, die Google nicht als eigenes Rich Result unterstützt.
Wie könnt ihr Fehler in der Google Search Console beheben?
Fehler bei strukturierten Daten behebt ihr, indem ihr die betroffenen URLs in der Google Search Console identifiziert, das fehlerhafte Markup korrigiert und anschließend die erneute Überprüfung anstoßt.
In der Google Search Console seht ihr, welche Elemente als gültig erkannt wurden und bei welchen Auszeichnungen Fehler oder Warnungen vorliegen. Fehlt eine erforderliche Eigenschaft, kann die betreffende Seite ihre Berechtigung für eine bestimmte Rich-Result-Darstellung verlieren.
Wenn die Google Search Console Fehler bei strukturierten Daten meldet, geht ihr am besten folgendermaßen vor:
- Betroffene URLs identifizieren: Prüft, welche Seiten und Rich-Result-Typen betroffen sind.
- Fehlerursache analysieren: Kontrolliert, ob erforderliche Eigenschaften fehlen oder falsche Angaben hinterlegt wurden.
- Markup korrigieren: Passt die Auszeichnung im CMS, im Template oder im eingebundenen Code an.
- Erneut testen: Überprüft die korrigierte Seite mit dem Google-Test für Rich-Suchergebnisse.
- Validierung anstoßen: Startet gegebenenfalls die erneute Überprüfung in der Google Search Console.
Welche Bedeutung haben strukturierte Daten für SEO und GEO?
Strukturierte Daten unterstützen Suchmaschinen und KI-Systeme dabei, Inhalte und ihre Zusammenhänge einzuordnen. Für SEO sind insbesondere die möglichen erweiterten Suchergebnisse relevant. Im Zusammenhang mit GEO steht dagegen die eindeutige Beschreibung von Unternehmen, Personen und anderen Entitäten im Vordergrund.
Verbessern strukturierte Daten das Google Ranking?
Nein, strukturierte Daten sind kein direkter Google-Rankingfaktor. Sie können aber indirekt zum SEO-Erfolg beitragen, wenn zusätzliche Informationen ein Suchergebnis auffälliger und hilfreicher machen.
Ob dadurch mehr Nutzer auf eure Website gelangen, hängt unter anderem von der Suchanfrage und der konkreten Darstellung ab. Eine höhere Klickrate bedeutet außerdem nicht automatisch, dass sich eure Rankings verbessern.
Neben strukturierten Daten kann auch die Optimierung von Seitentiteln und Meta Descriptions dazu beitragen, Suchergebnisse für Nutzer attraktiver zu gestalten.
Helfen strukturierte Daten bei der Sichtbarkeit in KI-Antworten?
Strukturierte Daten können KI-gestützten Suchsystemen helfen, Inhalte und Entitäten besser einzuordnen. Es gibt jedoch keinen belegten direkten Zusammenhang zwischen ihrer Implementierung und einer häufigeren Erwähnung in KI-Antworten.
Mit Schema.org könnt ihr beispielsweise beschreiben, welches Unternehmen hinter einer Website steht oder wer einen Artikel verfasst hat. Solche Angaben erleichtern die maschinenlesbare Zuordnung, ersetzen aber weder fehlende fachliche Informationen noch inhaltliche Autorität.
Google weist in seinen Empfehlungen für KI-Funktionen in der Suche darauf hin, dass für Google AI Overviews und den KI-Modus keine speziellen Schema.org-Auszeichnungen erforderlich sind. Die bekannten SEO-Grundlagen bleiben relevant. Dazu gehören technisch zugängliche Seiten, hilfreiche Inhalte, eine sinnvolle interne Verlinkung und konsistente Informationen.
Wie könnt ihr den Erfolg von Rich Results messen?
Für die Erfolgsmessung sind vor allem Impressionen, Klicks, Klickrate und durchschnittliche Position relevant. Wie ihr diese Kennzahlen im Zusammenhang mit euren Inhalten auswertet, zeigen wir auch in unserem Fachartikel zur Content-Analyse mit Google Analytics und der Search Console.
Interessante Kennzahlen sind:
- Impressionen: Wie häufig erscheinen eure Seiten in der Google Suche?
- Klicks: Wie häufig werden eure Suchergebnisse angeklickt?
- Klickrate (CTR): Wie hoch ist der Anteil der Klicks an den Impressionen?
- Durchschnittliche Position: Auf welchen Positionen erscheinen eure Seiten im Durchschnitt?
Für bestimmte Rich-Result-Typen stehen unter „Darstellung in der Suche“ zusätzliche Filter zur Verfügung. Damit könnt ihr die Entwicklung einzelner Suchfunktionen analysieren. Wenn für eure Website im gewählten Zeitraum keine entsprechenden Leistungsdaten vorliegen, kann der Filter auch vollständig fehlen. Außerdem besitzt nicht jede Form strukturierter Daten einen eigenen Leistungsfilter. Die Search Console zeigt zudem nicht für jeden Suchaufruf, welche zusätzlichen Informationen tatsächlich im Suchergebnis sichtbar waren.
Bei der Auswertung solltet ihr neben der Klickrate auch Veränderungen der Rankings, Suchanfragen und Suchergebnisdarstellungen berücksichtigen. Eine verbesserte Klickrate kann ein Hinweis auf eine positive Wirkung sein, beweist aber noch keinen ursächlichen Zusammenhang mit den strukturierten Daten.
Beobachtet die Entwicklung deshalb möglichst über einen längeren Zeitraum, um kurzfristige Schwankungen besser einordnen zu können.
Fazit
Strukturierte Daten machen wichtige Informationen über eure Inhalte, Produkte und euer Unternehmen für Suchmaschinen leichter verständlich. Mit passenden Schema.org-Auszeichnungen schafft ihr eine technische Grundlage für erweiterte Suchergebnisse und unterstützt die eindeutige Zuordnung von Informationen.
Für die Praxis kommt es vor allem darauf an, die passenden Datentypen auszuwählen, die Auszeichnung möglichst automatisiert zu pflegen und ihre technische Umsetzung regelmäßig zu überprüfen. So lassen sich strukturierte Daten dauerhaft in eure SEO-Prozesse integrieren.
Häufige Fragen zu strukturierten Daten
Was sind strukturierte Daten einfach erklärt?
Strukturierte Daten sind standardisierte Angaben im Quellcode einer Website. Sie kennzeichnen beispielsweise ein Produkt, ein Rezept oder eine Veranstaltung und beschreiben dazugehörige Eigenschaften wie Preise, Bewertungen oder Termine. So können Suchmaschinen diese Informationen besser erkennen und einordnen.
Was ist der Unterschied zwischen Schema.org und JSON-LD?
Schema.org definiert die Datentypen und Eigenschaften, mit denen ihr Inhalte beschreibt. JSON-LD ist ein Format, mit dem ihr diese Angaben technisch auf eurer Website einbindet. Ihr könnt also Schema.org-Vokabular verwenden und es als JSON-LD ausgeben.
Sind strukturierte Daten ein Google-Rankingfaktor?
Nein, strukturierte Daten sind kein direkter Google-Rankingfaktor. Für bestimmte Rich-Result-Typen sind sie jedoch Voraussetzung und können dazu beitragen, dass eure Inhalte mit zusätzlichen Informationen in der Google Suche erscheinen. Dadurch können eure Suchergebnisse mehr Aufmerksamkeit erhalten und eine höhere Klickrate erzielen.
Sind strukturierte Daten für Rich Results erforderlich?
Für viele von Google unterstützte Rich-Result-Typen ist eine passende strukturierte Auszeichnung erforderlich. Gültiges Markup allein garantiert allerdings keine erweiterte Darstellung. Google berücksichtigt zusätzlich die jeweiligen Richtlinien und entscheidet selbst, ob ein Rich Result angezeigt wird.
Wie könnt ihr prüfen, ob strukturierte Daten korrekt eingebunden sind?
Mit dem Google-Test für Rich-Suchergebnisse könnt ihr prüfen, welche unterstützten Auszeichnungen Google auf einer Seite erkennt und ob Fehler oder Warnungen vorliegen. Der Schema Markup Validator hilft euch zusätzlich, die verwendeten Schema.org-Typen und Eigenschaften zu überprüfen.
Helfen strukturierte Daten bei der Sichtbarkeit in KI-Antworten?
Strukturierte Daten können KI-gestützten Systemen zusätzliche Hinweise zu Inhalten und Entitäten liefern. Es gibt jedoch keine belastbare Grundlage dafür, dass Schema.org-Markup allein die Aufnahme in Google AI Overviews oder andere KI-Antworten verbessert. Für die Sichtbarkeit in Google und KI-Antworten bleiben verständliche, fachlich fundierte und technisch zugängliche Inhalte entscheidend.

