GA4 – Eigene Berichte in Google Analytics

von Sandy Schläger | Feb. 13, 2025 | Allgemein

Google Analytics 4 (GA4) unterscheidet sich grundlegend von Universal Analytics. Besonders die Berichtsstruktur wurde stark überarbeitet, wodurch viele vordefinierte Berichte reduziert oder anders organisiert wurden. Doch mit den richtigen Anpassungen kannst du GA4 optimal auf deine Bedürfnisse zuschneiden. In diesem Artikel erfährst du, wie du eigene Berichte erstellst, anpasst und effizient nutzt, um schnell auf relevante Daten zuzugreifen.

Warum sind individuelle Berichte in GA4 sinnvoll?

GA4 bietet eine neue Oberfläche, die übersichtlicher wirkt, aber oft weniger detaillierte Berichte auf den ersten Blick bereitstellt. Viele Nutzer bemerken, dass einige Standardberichte keine Daten enthalten oder wichtige Kennzahlen wie die Absprungrate nicht mehr sofort verfügbar sind.

Statt sich durch verschiedene Menüstrukturen zu klicken, lohnt es sich, eigene Berichte zu erstellen. Dadurch kannst du die Navigation optimieren, Berichte gezielt für bestimmte Kampagnen oder Nutzergruppen anpassen und Filter festlegen, die für dein Unternehmen relevant sind.

GA4-Berichte anpassen: Schritt für Schritt

Bestehende Berichte bearbeiten

GA4 erlaubt es, bestehende Berichte individuell anzupassen. Über das „Anpassen“-Icon im Bericht kannst du Messwerte und Dimensionen bearbeiten, um fehlende Kennzahlen hinzuzufügen oder irrelevante Informationen auszublenden.

Falls du die Absprungrate in deinen Berichten benötigst, kannst du sie über das Hinzufügen von Messwerten wieder sichtbar machen. Ebenso lassen sich Filter setzen, um nur bestimmte Kampagnen, Traffic-Quellen oder Seitengruppen anzuzeigen. Änderungen können direkt gespeichert werden, entweder als neuer Bericht oder als Anpassung eines bestehenden.

Eigene Berichte in GA4 organisieren

Eine besondere Funktion in GA4 ist die Bibliothek, mit der sich Berichte gezielt verwalten und im Menü platzieren lassen. Hier kannst du entscheiden, welche Berichte standardmäßig angezeigt werden und welche du für deine Analysen benötigst.

Falls ein Bericht nicht in der Standardnavigation von GA4 enthalten ist, kannst du ihn über die Bibliothek aktivieren. So lassen sich beispielsweise Berichte zur internen Suche, zu Datei-Downloads oder zu individuellen Conversion-Pfaden direkt in die Hauptnavigation aufnehmen, um einen schnellen Zugriff zu ermöglichen.

GA4 bietet außerdem explorative Analysen, die sich besonders für Trichter-Visualisierungen eignen.

Anwendungsbeispiele:

  • E-Commerce-Trichter: Checkout-Prozesse und Warenkorbabbrüche analysieren
  • Lead-Funnel: Nutzerverhalten bei mehrstufigen Formularen verfolgen
  • User Journey-Analyse: Absprungpunkte in längeren Interaktionen identifizieren

Explorative Analysen können als dauerhafte Berichte gespeichert und ins Menü aufgenommen werden.

GA4, Looker Studio oder BigQuery: Welches Tool passt zu dir?

GA4-Berichte sind direkt in der Analytics-Oberfläche verfügbar und eignen sich für schnelle Analysen. Wer jedoch visuell ansprechende Dashboards mit mehreren Datenquellen benötigt, kann Looker Studio nutzen. BigQuery ist ideal für fortgeschrittene Nutzer, die tiefgehende Datenanalysen durchführen möchten. Für die meisten Anwendungsfälle reichen optimierte GA4-Berichte aus. Erst wenn umfangreichere Berichtsanforderungen bestehen oder Daten aus verschiedenen Quellen kombiniert werden sollen, ist der Einsatz von Looker Studio oder BigQuery sinnvoll.

Tool Vorteile Nachteile
GA4 Berichte Schnell abrufbar, direkt in Analytics verfügbar Begrenzte Individualisierung, nicht alle Daten sofort sichtbar
Looker Studio Umfangreiche Dashboards, visuell ansprechend Daten nicht in Echtzeit, komplexere Einrichtung
BigQuery Zugriff auf Rohdaten, hochflexibel Erfordert SQL-Kenntnisse, hohe technische Hürde

Empfehlung: Zunächst GA4-Berichte anpassen, erst bei Bedarf auf Looker Studio oder BigQuery ausweichen.

Best Practices für individuelle GA4-Berichte

Viele wichtige Datenpunkte sind in GA4 nicht sofort sichtbar, lassen sich aber mit wenigen Anpassungen abrufen. Dazu gehören beispielsweise Analysen zur internen Suche, Datei-Downloads oder Kampagnenauswertungen. Auch die Performance einzelner Seiten kann gezielt untersucht werden, indem spezifische Filter gesetzt werden. Ein besonderer Vorteil individuell angepasster GA4-Berichte ist, dass sie sich als E-Mail-Report planen lassen. So können automatisierte Berichte regelmäßig an das Team gesendet werden, ohne dass sich jemand aktiv in Google Analytics einloggen muss.

Fazit: Mehr aus GA4 herausholen

Google Analytics 4 bietet eine flexible, aber anfangs ungewohnte Berichtsstruktur. Durch die Anpassung bestehender Berichte, das Hinzufügen relevanter Messwerte und das gezielte Organisieren der Navigation lässt sich GA4 effizienter nutzen. Unternehmen, die ihre Analyseprozesse optimieren möchten, sollten sich mit den Möglichkeiten der Bibliothek und der explorativen Berichte vertraut machen. So lassen sich individuelle Dashboards erstellen, die exakt auf die eigenen Anforderungen abgestimmt sind. Wer GA4 optimal einrichtet, spart Zeit und erhält wertvolle Insights zur Nutzerinteraktion und Website-Performance.

Kurzübersicht der wichtigsten Voraussetzungen für die Einbindung von Google Analytics

Voraussetzung Beschreibung
Google-Konto Zugang für Google Analytics und weitere Google-Dienste
Website Die zu messende Domain
Google Analytics Property Grundlage für Datenerfassung und Berichte
Consent Management Plattform Verwaltung und Dokumentation der Nutzereinwilligungen
Optional: Google Tag Manager Flexible Verwaltung von Tracking- und Marketing-Tags

Hinweis: Vor der technischen Implementierung solltet ihr prüfen, wie Einwilligungen erfasst und verarbeitet werden. Eine saubere Abstimmung zwischen Tracking, Consent Management und Datenschutzerklärung hilft dabei, die erhobenen Daten rechtssicher und zuverlässig zu nutzen.

Google Analytics einbinden: Was ihr dafür benötigt

Die Einrichtung von Google Analytics ist grundsätzlich schnell erledigt. Damit die Datenerfassung langfristig zuverlässig funktioniert, sollten jedoch einige technische und organisatorische Voraussetzungen erfüllt sein. Neben einem Google-Konto benötigt ihr Zugriff auf die Website sowie eine klare Entscheidung darüber, wie das Tracking verwaltet werden soll. Falls ihr noch kein Google Konto habt, könnt ihr euch auf der offiziellen Google Website kostenlos ein Konto erstellen und anschließend auf Google Analytics, den Google Tag Manager sowie weitere Google-Dienste zugreifen.

Bevor ihr Google Analytics technisch einbindet, solltet ihr außerdem entscheiden, wie das Tracking auf eurer Website verwaltet werden soll. Für die meisten Unternehmen empfiehlt sich die Einbindung über den Google Tag Manager. Das kostenlose Tool von Google dient als zentrale Schaltstelle für Tracking-Codes und Marketing-Tags. Änderungen am Tracking lassen sich dadurch häufig ohne direkte Eingriffe in den Quellcode umsetzen.

Gleichzeitig schafft ihr die Grundlage für weitere Tracking- und Marketing-Anwendungen wie Google Ads, Consent Mode, Conversion-Tracking oder spätere Erweiterungen des Setups. Im nächsten Schritt richtet ihr zunächst eure Google Analytics Property ein und erstellt den dazugehörigen Datenstream. Anschließend kann die Mess-ID über den Google Tag Manager auf der Website eingebunden werden.

Google Analytics Property erstellen

Bevor Daten erfasst werden können, muss zunächst eine Property eingerichtet werden. Sie bildet die Grundlage für die spätere Datensammlung und Berichterstattung innerhalb von Google Analytics.

Nach der Anmeldung in Google Analytics erstellt ihr zunächst ein Konto oder nutzt ein bestehendes. Anschließend klickt ihr unten links auf „Verwaltung“ und wählt in der mittleren Spalte „Property erstellen“ aus. Dort hinterlegt ihr die wichtigsten Informationen wie den Namen der Property, die Zeitzone und die Berichtswährung.

Für die Einrichtung benötigt ihr nur wenige Angaben:

  • Property-Name
  • Zeitzone
  • Berichtswährung
  • Unternehmensinformationen

Nach Abschluss der Property-Einrichtung führt euch Google automatisch zur Erstellung eines Datenstreams. Alternativ könnt ihr diesen später über Verwaltung → Property → Datenstreams aufrufen.

Wählt hier „Web“ als Datenstream-Typ aus und hinterlegt die URL eurer Website sowie einen Namen für den Datenstream. Anschließend erstellt Google den Datenstream und generiert die dazugehörige Mess-ID.

Der Web-Datenstream verbindet eure Website mit Google Analytics und stellt sicher, dass Seitenaufrufe, Events und weitere Nutzerinteraktionen erfasst werden können.

Nach der Erstellung des Datenstreams erhaltet ihr eine individuelle Mess-ID. Diese beginnt mit dem Präfix „G-“ und wird später für die technische Einbindung benötigt.

Beispiel:

G-XXXXXXXXXX

Die Mess-ID verknüpft eure Website mit der Property in Google Analytics und sorgt dafür, dass die erfassten Daten dem richtigen Konto zugeordnet werden.

Bevor ihr die Mess-ID im Google Tag Manager hinterlegt, lohnt sich ein kurzer Blick auf die späteren Analyseziele. Überlegt euch, welche Nutzerinteraktionen für eure Website besonders relevant sind. Neben Seitenaufrufen können das beispielsweise Formularanfragen, Newsletter-Anmeldungen, Downloads oder Klicks auf Kontakt-Buttons sein. Wenn diese Ziele frühzeitig definiert werden, lässt sich das Tracking von Beginn an sinnvoll strukturieren und später einfacher erweitern.

Google Tag Manager aufsetzen

Grundsätzlich kann Google Analytics direkt im Quellcode einer Website integriert werden. In der Praxis hat sich jedoch die Einbindung über den Google Tag Manager etabliert.

Der Tag Manager dient als zentrale Verwaltungsoberfläche für Tracking- und Marketing-Tags. Änderungen am Tracking können dadurch umgesetzt werden, ohne jedes Mal Anpassungen am Quellcode vornehmen zu müssen. Das vereinfacht die technische Pflege und sorgt gleichzeitig für mehr Flexibilität bei zukünftigen Erweiterungen.

Besonders bei größeren Websites oder komplexeren Marketing-Setups bietet der Google Tag Manager deutliche Vorteile. Er erleichtert die Integration weiterer Systeme und schafft eine saubere Struktur für die Verwaltung von Tracking-Lösungen.

Zu den typischen Anwendungsfällen gehören:

  • Google Analytics
  • Google Ads Conversion Tracking
  • Google Consent Mode v2
  • Enhanced Conversions
  • Remarketing-Tags
  • serverseitige Tracking-Lösungen

Sobald die Property erstellt und der Datenstream eingerichtet wurde, könnt ihr die zuvor generierte Mess-ID im Google Tag Manager hinterlegen.

Meldet euch dazu im Google Tag Manager an und öffnet den Container eurer Website. Falls ihr den Tag Manager noch nicht eingerichtet habt, findet ihr in unserem Beitrag zum Google Tag Manager Konto einrichten eine ausführliche Anleitung zur Einrichtung.

Klickt anschließend auf „Tags“ und erstellt über „Neu“ ein neues Tag. Wählt als Tag-Typ „Google Tag“ aus und hinterlegt dort die Mess-ID aus eurem Google-Analytics-Datenstream.

Als Trigger wählt ihr „Initialization – All Pages“ oder „All Pages“ aus, damit das Tag auf allen Seiten eurer Website ausgelöst wird. Anschließend speichert ihr die Konfiguration und veröffentlicht den Container.

Die Einrichtung erfolgt damit in wenigen Schritten:

  1. Mess-ID aus Google Analytics kopieren.
  2. Im Google Tag Manager ein neues Tag anlegen.
  3. Den Tag-Typ „Google Tag“ auswählen.
  4. Die Mess-ID hinterlegen.
  5. Den Trigger „All Pages“ auswählen.
  6. Container veröffentlichen.
  7. Datenerfassung testen.

Ist Google Analytics jetzt einsatzbereit?

Sobald das Google Tag im Google Tag Manager eingerichtet und veröffentlicht wurde, beginnt Google Analytics grundsätzlich mit der Datenerfassung. Seitenaufrufe werden automatisch an die zuvor angelegte Property übermittelt und erscheinen nach kurzer Zeit in den Berichten.

Für ein einfaches Website-Tracking ist die Einrichtung damit bereits abgeschlossen. Bevor ihr jedoch weitere Events, Conversions oder Marketing-Tags wie Newsletter-Anmeldungen oder E-CommerceTransaktionen ergänzt, solltet ihr prüfen, wie das Tracking datenschutzkonform in euer Website-Setup integriert werden kann.

Content Management und Datenerfassung bei der Einrichtung berücksichtigen

In vielen Fällen wird Google Analytics erst geladen, nachdem Nutzer einer Datenerfassung zugestimmt haben. Deshalb wird das Analytics-Tag häufig mit einer Consent-Management-Plattform sowie einem Cookie-Banner kombiniert.

Wenn ihr Google Analytics über den Google Tag Manager einbindet, wird die Consent-Lösung in der Regel ebenfalls dort integriert. Dadurch kann gesteuert werden, ob das Analytics-Tag abhängig von der Einwilligung der Nutzer ausgelöst wird.

Für die technische Einrichtung von Google Analytics ist eine Consent-Lösung nicht zwingend erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch, das Thema bereits bei der Planung des Tracking-Setups zu berücksichtigen. Viele Consent-Plattformen unterstützen zudem den Google Consent Mode v2 und können Einwilligungssignale direkt an Google-Dienste weitergeben. Mehr zum Thema Datenschutz und Google Analytics findet ihr im Blogartikel Google Analytics datenschutzkonform nach DSGVO einsetzen.

Datenqualität & Tracking-Erfolge sicherstellen

Ob ein Tracking-Setup erfolgreich ist, entscheidet sich nicht allein daran, ob Daten erfasst werden. Entscheidend ist vielmehr, ob die erfassten Daten vollständig, konsistent und für Analysen nutzbar sind. Anschließend können die Daten für die Attribution von Marketing-Maßnahmen genutzt werden.

Moderne Marketing- und Analyseplattformen arbeiten zunehmend automatisiert. Sie benötigen hochwertige Signale, um Nutzerverhalten zu interpretieren, Zielgruppen zu identifizieren und Kampagnen zu optimieren. Fehlerhafte Daten führen daher nicht nur zu ungenauen Reports, sondern können sich direkt auf Marketingentscheidungen auswirken. Zu einer sauberen Datenbasis gehört auch, interne Besuche aus dem Unternehmen von der Analyse auszuschließen. Wie das funktioniert, zeigen wir im Beitrag Google Analytics: interne Zugriffe mittels IP-Filter ausschließen.

Zu den wichtigsten Faktoren für eine hohe Datenqualität gehören:

  • korrekte Consent-Signale
  • saubere Event-Konfiguration
  • zuverlässiges Conversion-Tracking
  • Enhanced Conversions
  • Nutzung von First-Party-Daten
  • regelmäßige Qualitätskontrollen

Insbesondere First-Party-Daten gewinnen zunehmend an Bedeutung. Während Browserhersteller und Datenschutzvorgaben die Möglichkeiten klassischer Tracking-Ansätze einschränken, werden eigene Nutzersignale immer wichtiger für Analyse, Attribution und Kampagnensteuerung.

Auch KI-gestützte Systeme benötigen hochwertige Daten. Automatisierte Gebotsstrategien, Kampagnenoptimierungen und Conversion-Modellierungen können nur dann zuverlässig arbeiten, wenn die zugrunde liegenden Signale korrekt erfasst werden. Ein sauberes Tracking-Setup schafft damit die Grundlage für datengetriebenes Marketing und moderne Automatisierungsprozesse.

Funktioniert die Datenerfassung korrekt?

Nach der Einrichtung solltet ihr prüfen, ob Google Analytics Daten von eurer Website empfängt. Dafür stehen euch in Google Analytics zwei hilfreiche Funktionen zur Verfügung.

Die Echtzeitberichte zeigen, ob aktuell Nutzer auf der Website erfasst werden und welche Seiten oder Ereignisse in den letzten Minuten eingegangen sind. Sie eignen sich für einen schnellen Funktionstest direkt nach der Implementierung.

Die DebugView geht einen Schritt weiter. Hier könnt ihr einzelne Events nahezu in Echtzeit nachvollziehen und prüfen, ob Seitenaufrufe, Klicks, Formularübermittlungen oder andere Interaktionen korrekt an Google Analytics gesendet werden.

Für einen ersten Test reicht meist der Echtzeitbericht aus. Wenn ihr Events, Conversions oder komplexere Tracking-Konfigurationen eingerichtet habt, solltet ihr zusätzlich die DebugView verwenden.

Typische Fehler beim Einbinden von Google Analytics

Viele Fehler entstehen durch kleine Konfigurationsprobleme oder spätere Änderungen am Tracking-Setup. Die Auswirkungen bleiben häufig lange unbemerkt und verfälschen Analysen sowie Reports.

Fehler Auswirkung
Consent fehlt Datenverlust
Tag doppelt eingebunden Doppelte Daten
Falsche Mess-ID Keine Datenerfassung
Fehlende Event-Konfiguration Unvollständige Reports
Keine Debug-Prüfung Fehler bleiben unentdeckt

Google Analytics mit weiteren Google-Produkten verknüpfen

Der volle Nutzen von Google Analytics entsteht häufig erst durch die Verknüpfung mit weiteren Systemen. Dadurch lassen sich Datenquellen zusammenführen und zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten schaffen.

Besonders häufig werden folgende Plattformen angebunden:

Die Verknüpfung mit Google Ads ermöglicht beispielsweise den Import von Conversions, die Nutzung automatisierter Gebotsstrategien sowie die Bildung von Remarketing-Zielgruppen für spätere Werbekampagnen. Die Search Console liefert zusätzliche Informationen zur organischen Suche, während Looker Studio die Erstellung individueller Dashboards erleichtert.

Durch die Kombination verschiedener Datenquellen entsteht ein umfassenderes Bild der Customer Journey und der tatsächlichen Marketing-Performance.

Fazit

Google Analytics einzubinden ist mehr als die technische Integration eines Tracking-Codes. Für aussagekräftige Analysen müssen Tracking, Consent Management und Datenqualität zusammenspielen.

Wer sein Tracking-Setup sauber aufsetzt, den Google Tag Manager sinnvoll nutzt und Datenschutzanforderungen von Beginn an berücksichtigt, schafft die Grundlage für verlässliche Daten und fundierte Marketingentscheidungen. Gleichzeitig bildet ein hochwertiges Datenset die Basis für Automatisierung, KI-gestützte Optimierungen und die erfolgreiche Weiterentwicklung digitaler Marketingmaßnahmen.

FAQ: Häufige Fragen zum Thema Google Analytics einbinden

Wie kann ich Google Analytics einbinden?

Am einfachsten erfolgt die Implementierung über den Google Tag Manager. Dort wird die Mess-ID hinterlegt und anschließend veröffentlicht.

Ist Google Analytics DSGVO-konform?

Google Analytics kann datenschutzkonform eingesetzt werden, wenn Consent Management, Datenschutzerklärung und technische Konfiguration korrekt umgesetzt werden.

Wie prüfe ich, ob mein Tracking funktioniert?

Über die DebugView und die Echtzeitberichte in Google Analytics. Beide Werkzeuge helfen dabei, die Datenerfassung zu kontrollieren und Fehler frühzeitig zu erkennen.

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