Inhaltsverzeichnis
- 1 Internationales SEA – Internationale Projekte und Kunden zum Erfolg führen
- 2 RLSA Kampagnen skalieren mit Kampagnen Synchs
- 3 Bidding im SEA - Mensch oder Maschine
- 4 Remarketing-Strategien im Suchnetzwerk
- 5 Agentur-Talk: SEA- und Projektmanagement-Tools
- 6 Qualitätsfaktor – Kann ich damit optimieren?
- 7 5 Tricks zum profitablen Wachstum
- 8 Digital Sale Optimisation
- 9 Einsetzung eines Bid Management Tools, Praxis und Herausforderungen
- 10 Wer ohne Zahlen optimiert, verliert. Wer nur nach Zahlen optimiert, auch.
- 11 Experten Panel: Holger Schulz, Kai de Wals, Mark Hoeft, Thomas Langel und Marcel Prothmann
- 12 Fazit:
Internationales SEA – Internationale Projekte und Kunden zum Erfolg führen
Jennifer Bölitz gewährte uns interessante Einblicke und Tipps in den Ablauf internationaler Kampagnen. Sie präsentierte zwei Herangehensweisen, die die meisten Agenturen und In-House SEA Experten nutzen. Besonders das Thema Standardisierung vs. Differenzierung stand im Fokus: Hier teilte Jennifer interessante Praxis-Einblicke und Herangehensweisen zu Konto- und Kampagnen-Aussteuerung. Bei der Standardisierung werden alle PPC Maßnahmen vereinheitlicht. Man nutzt die gleiche Struktur, Keywords, Werbemittel und Optimierungs-Strategien. Bei der Differenzierung passt man sich an die lokalen Bedingungen der einzelnen Märkte an und wendet individuelle Maßnahmen an (lokale Keyword Recherche, angepasste Inhalte, Zusammenarbeit mit native Speakern). Die generelle Erfahrung zeigt, dass die Effektivität bei der Differenzierung steigt, die Standardisierung erzeugt jedoch mehr Effizienz. Eine Kombination aus beidem funktioniert demnach am besten – man startet mit Standardisierung, schaut wie diese funktioniert, und setzt dann die Differenzierung im Zuge der Kampagnenoptimierung ein.RLSA Kampagnen skalieren mit Kampagnen Synchs
Christoph Gutknecht ging in seinem Vortrag darauf ein, wie man via AdWords Scripts Optimierungen für RLSA Klone von einer Masterkampagne synchronisieren kann und somit den Arbeitsaufwand reduziert. Das Skript findet man unter: github.com/noriskshop/AdWords-ScriptsBidding im SEA - Mensch oder Maschine
Sebastian Grebasch präsentierte in seiner Session unterschiedliche Gebotsstrategien im SEA (Sukzessive Gebotsstrategie vs. Aggressive) und erklärte, worauf man bei der Auswahl eines Bid-Managment Tools achten sollte. Sebastian selbst empfiehlt das aggressive Bidding beim Start einer Kampagne, d.h. direkt am Anfang Gas geben – so akkumuliert Google schon nach ein paar Tagen ausreichende Daten über die Performance und man erreicht die gewünschte Position wesentlich schneller. Beim sukzessiven Approach vergeht wesentlich mehr Zeit, bis man an den optimalen Punkt gelangt, an dem Conversion Kosten niedrig liegen, aber das Volumen trotzdem noch ausreichend ist. Langfristig kann die sukzessive Herangehensweise sogar teurer sein. Zusätzlich hat Sebastian uns eine interessante Aufteilung der verschiedenen Bidmanagement-Tools auf Regelbasierte und Portfoliobasierte Tools präsentiert. Für Ihn sind folgende Fragen bei der Auswahl eines Bid Managment Tools wichtig:- Wie funktioniert der Bidding Algorithmus?
- Welche Werbeformen werden unterstützt? Welche Search Engines?
- Gibt es ein eigenes Tracking?
- Welche Attributionsmodelle werden angewandt?
- Transparenz - kann ich die eingesetzte Gebotsstrategie nachvollziehen?
- Werden mehrstufige Conversion Ziele unterstützt?
- Können Evaluationszeiträume im Voraus beeinflusst werden? Können die Daten gefeeded werden?
- Budgetverteilung und X Channel Attribution?
Remarketing-Strategien im Suchnetzwerk
Wann macht man Remarketing in der Suche? Und was unterscheidet RLSA vom klassischen Remarketing im Display Netzwerk? Mit diesen Fragestellungen hat sich Hannes Richter in seiner Session befasst. Ein kurzer Anreißer zum Thema Vor-/Nachteile von RLSA Kampagnen: Beim klassischen Remarketing im Display Netzwerk befindet der Kunde sich nicht im Kaufmodus. Bei RLSA sucht er aktiv und das Remarketing ist an sich nicht erkennbar. Das verringert die Streuverluste. Allerdings ist hier die Konkurrenz auch höher und man kann RLSA nur ab einer Listengröße von 1000 Cookies nutzen. Um die Vorteile von RLSA Kampagnen zu nutzen, sollte man besonders bei der Keyword- und Anzeigentext-Strategie Anpassungen vornehmen. Hannes gab dazu folgende (grundlegende) Tipps:- Keyword targeting: Ergänzend zum bestehenden Portfolio Keywords nutzen, unrentable Keywords bebieten
- Adtext Strategie: individualisierte Anzeigentexte, individualisierte Zielseite
Agentur-Talk: SEA- und Projektmanagement-Tools
Bei der Session von Olaf Kopp tauschten sich die Teilnehmer über Tools (Bid-, Kampagnen-, Projekt-, CRM- und Workflow-Management-Tools) aus, die das tägliche Agenturleben und Kunden- sowie Kampagnenmanagement angenehmer machen. Interessant waren die positiv/negativ-Erfahrungen der Teilnehmer mit den einzelnen Tools. Wir haben euch ein paar der Tools aufgelistet: Besonders im Projektmanagement Bereich gab es viele unterschiedliche Tools:- Atlassian Jira (Für Projekte und Entwicklung)
- Troi (kann Jira integrieren)
- Basecamp
- Redmine
- Proad (inkl. Budgetierung & Abrechnung, Zeiterfassung)
- Projectplace
- Bitrix24
- Asana
- Teamwork (Online Project Management)
- Mite (Zeiterfassung)
- Easyjob
- Yandex Metrica (Mousefow, Formulare)
- Overheat (Tracking Tool für Usabilty)
- Keywordtool.io
- Open Thesaurus
- W-Fragen Tool
- Delta method
- Wordstream AdWords grader
Qualitätsfaktor – Kann ich damit optimieren?
Farschid Eshaghmohammadi präsentierte in dieser Session seine eigene Vorgehensweise zur Kampagnen Optimierung durch die Auswertung des Qualitätsfaktors. Ein interessanter Vortrag, dessen Inhalte ein jeder Kampagnenmanager in der Grundlagenkiste liegen haben sollte. Interessant war besonders die Publikumsdiskussion bezüglich der Rolle und Wichtigkeit der Account Historie sowie eigenen Erfahrungen mit QF-orientierter Optimierung.5 Tricks zum profitablen Wachstum
Daniel Niedermeyer von Finch stellte 5 Tricks zur Kampagnenoptimierung vor:- Resultate zählen
- Daten richtig steuern
- Umsatz/Profit kaufen
- Google richtig nutzen
- Vergrößern Sie den Master
Digital Sale Optimisation
In dieser Session gaben uns Heiko Eckert (mytheresa.com) und Thomas Langel (bonprix) einen guten Einblick in die Conversion-Optimierung sowie Erfahrungswerte aus ihrer täglichen Arbeit. Heiko und Thomas haben sich dabei durch die unterschiedlichen Zielgruppen von mytheresa.com (Luxus) und bonprix perfekt ergänzt. Bei Thomas spielt vor allem der Einsatz von Preissuchmaschinen eine große Rolle, bei Heiko sind vor allem Content-Affiliates (uxus-Mode Blogs) und Remarketing (RLSA) interessant. Besonders interessante Ansichten gab es von Heiko zum Thema Attribution Modelling – eigentlich wünscht er sich dynamische Atrributionsmodelle, allerdings gewinnt aktuell der letzte bezahlte Klick die Conversion (last paid click wins). Eine sehr interessante Session – ganz ohne Folien, dafür zwei Experten mit geballter Erfahrung!Einsetzung eines Bid Management Tools, Praxis und Herausforderungen
Dieser Vortrag wurde von zwei Teilnehmern gehalten – auf der Kundenseite die Online Apotheke „Medipolis“, die aufgrund einer recht schweren Ausgangslage (riesige Anzahl an Keywords, rechtliche Einschränkungen) bei der Auswahl eines Tools für automatisiertes Kampagnen- und Bid Managment an die Grenzen gestoßen ist. Auf der Agenturseite präsentierte Timo Wöhrl seinerseits den Lösungsansatz von Finch (Kampagnenanalyse, -initialisierung und -strukturierung). Dabei gab es viele interessante Fragen aus dem Publikum bezüglich der Automatisierungsalgorithmen von Finch, vor allem zu der granularen Kampagnen-Struktur und dem Ansatz der negativen Keywords. Spannend waren auch die Beispiele aus dem Publikum zu den Google Werberichtlinien und Gründe bzw. Erfahrungen, warum Google AdWords Konten gesperrt hat.Wer ohne Zahlen optimiert, verliert. Wer nur nach Zahlen optimiert, auch.
Wie funktioniert Tracking ohne Cookies? Mit seiner Session hat Thomas Grübel das allseits-bekannte Problem der Cookie Löscher angesprochen und teils sehr technische Lösungsansätze zum „richtigen zählen“ vorgestellt. Dazu gehörten:- Geräteübergreifendes Tracking (Merkzettel, Newsletter, nach Hause schicken einer Konfiguration)
- Browser-Fingerprinting (anhand von technischen Merkmalen, Plug-Ins)
- Evercookie (über die Javascript API Datenschnipsel auf den Rechnern ablegen)







